Lettisch Übersetzer – Übersetzungsbüro für lettische Fachübersetzungen und beglaubigte Übersetzung Lettisch Deutsch

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Übersetzer Lettisch–Deutsch für Standesamt, Pflegeanerkennung und Werkvertrag

Ihren Arbeitsvertrag, Ihre lettische Geburtsurkunde oder Ihr Diplom samt Notenübersicht übersetzen muttersprachliche Lettisch-Übersetzer zwischen Deutsch und Lettisch – für die Vorlage beim Arbeitgeber, beim Zivilstandsamt oder bei der Anerkennungsstelle, in der Gegenrichtung für Partner und Beschäftigte in Lettland. Der häufigste Stolperstein ist dabei der Name: Lettland schreibt fremde Namen in lettischer Lautform um und markiert Nachnamen nach Geschlecht – wir bilden Umschrift und Passschreibweise nachvollziehbar ab. Bei amtlichen Dokumenten fertigt ein qualifizierter Übersetzer die bestätigte Fassung mit Bestätigungsvermerk an; verlangt Ihre Stelle mehr, lassen wir die Unterschrift notariell beglaubigen. Festpreis ab 0.99 CHF/Normzeile, Standard-Urkunden ab 89 CHF zum Pauschalpreis.

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  • 4,7 · Trustpilot

Muttersprachliche Lettisch-Fachübersetzer · beglaubigt für Schweizer Behörden · Formvorschrift vorab geklärt

DIN EN ISO 17100zertifiziert · Reg.-Nr. 7U517
Form vorab geklärtApostille und Kanton geprüft
Preis vorabFestpreis, transparent kalkuliert
VertraulichDSGVO-konform · NDA möglich

Übersetzung Lettisch–Deutsch

Was übersetzt der FÜD zwischen Deutsch und Lettisch?

Der FÜD übersetzt lettische Urkunden, Bildungsnachweise, Verträge und Fachtexte in beide Richtungen – für Privatpersonen, Arbeitgeber, Behörden und Unternehmen. Lettland ist seit 2004 EU-Mitglied und seit 2014 in der Eurozone; die Schweiz ist über Schengen und das Freizügigkeitsabkommen verbunden, gehört aber weder der EU noch der Eurozone an – lettische Urkunden nehmen hier deshalb den Weg über die Apostille. In der Praxis heisst das: Dzimšanas apliecība für das Zivilstandsamt, Diploms samt Notenübersicht für die Anerkennungsstelle, Izziņa no Sodu reģistra für den neuen Arbeitgeber – und in der Gegenrichtung Verträge, Betriebsanweisungen und Handbücher für Partner und Beschäftigte in Lettland.

Wir übersetzen Lettisch–Deutsch, wenn Unterlagen aus Lettland einer Schweizer Stelle vorliegen müssen, und Deutsch–Lettisch für Ämter, Beschäftigte und Geschäftspartner vor Ort. Welcher muttersprachliche Lettisch-Übersetzer eingesetzt wird, bestimmen Dokumenttyp, Fachgebiet und die Stelle, die das Papier am Ende annehmen muss.

Übersetzungsbüro Lettisch

Vier Anliegen, für die in der Schweiz Lettisch übersetzt wird.

Deutsch ⇄ Lettisch bündelt sehr verschiedene Anliegen – von der Geburtsurkunde für das Zivilstandsamt bis zur Wartungsanleitung im Werk bei Riga. Wählen Sie den Fall, der Ihrem am nächsten kommt: Wir ordnen einen muttersprachlichen Lettisch-Übersetzer mit passendem Fachgebiet zu und klären vorab, welche Form die Empfangsstelle verlangt.

Sie melden sich an, heiraten oder lassen sich einbürgern

Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle, Ehevorbereitungsverfahren, Einbürgerung: Hier landen lettische Personenstandsurkunden auf dem Schreibtisch einer Schweizer Behörde. Der häufigste Stolperstein ist kein Übersetzungsfehler, sondern der Name: Lettland schreibt fremde Namen nach eigenen Regeln um und markiert Nachnamen nach Geschlecht, sodass Urkunde, Pass und Schweizer Register drei Schreibweisen zeigen können. Ein qualifizierter Übersetzer bildet die Umschrift korrekt ab und sichert die Originalform, damit die Behörde eine Person erkennt und nicht drei.

Häufig: lettische Geburtsurkunde fürs Zivilstandsamt und Urkunden für die Einbürgerung.

Sie arbeiten in der Schweiz oder stellen Fachkräfte aus Lettland ein

Lettinnen und Letten sind EU-Bürgerinnen und -Bürger und fallen unter das Freizügigkeitsabkommen: Sie melden sich bei der Wohngemeinde an und erhalten vom kantonalen Migrationsamt eine Aufenthaltsbewilligung L oder B EU/EFTA. Papierlos ist deshalb kein einziger Schritt – Strafregisterauszug, Arbeitszeugnisse und Qualifikationsnachweise für Bau, Pflege, Logistik und Saisonarbeit, bei Stellensuche zusätzlich die Unterlagen fürs RAV. Umgekehrt wirken Arbeitsverträge und Sicherheitsunterweisungen arbeitsrechtlich nur, wenn die Belegschaft sie versteht.

Häufig: Izziņa no Sodu reģistra für den Arbeitgeber und Arbeitsvertrag für Beschäftigte aus Lettland.

Sie lassen einen lettischen Abschluss anerkennen

Für reglementierte Gesundheitsberufe entscheidet in der Schweiz das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), für übrige Hochschulabschlüsse stellt Swiss ENIC bei swissuniversities eine Niveaubestätigung aus – eine Einordnung, keine förmliche Anerkennung. Beide wollen den ganzen Satz sehen: Diploms, den Schulabschluss Atestāts par vispārējo vidējo izglītību, die Notenübersicht Sekmju izraksts und die Diplomanlage. Die lettische Skala reicht bis 10 als Bestnote, die Schweizer bis 6 – wir übertragen Titel und Noten prüfbar mit Erläuterung, statt ein Schweizer Äquivalent zu behaupten.

Häufig: lettisches Diplom & Sekmju izraksts und Anerkennung in Pflege und Gesundheitsberufen.

Sie liefern, produzieren oder gründen in Lettland

Lettland zahlt seit 2014 in Euro, liegt an der Achse Rail Baltica und ist über die Häfen Riga, Ventspils und Liepāja an die europäischen Lieferketten angebunden; die Schweiz unterhält in Riga eine Botschaft, die zugleich Litauen und Estland mitbetreut. Zwischen Schweizer Auftraggebern und lettischen Partnern laufen Liefer- und Werkverträge, Firmenunterlagen, Ausschreibungen und technische Dokumentation. Rechtsformen wie SIA oder AS bleiben dabei stehen und werden erklärt – eine „übersetzte“ Rechtsform gibt es nicht.

Häufig: Auszug aus dem Uzņēmumu reģistrs und Geschäftsunterlagen für den lettischen Markt.

Formvorschrift

Welche Form Ihre Stelle verlangt – und warum die EU-Erleichterung hier nicht greift

Zwischen Lettland und der Schweiz gilt das Haager Apostille-Übereinkommen – für Lettland seit dem 30. Januar 1996, für die Schweiz seit dem 11. März 1973, ohne Einspruch auf einer der beiden Seiten. Eine lettische Urkunde wird für Schweizer Behörden deshalb nicht legalisiert, sondern mit einer Apostille versehen. Die EU-Urkundenverordnung mit ihren mehrsprachigen Standardformularen, die zwischen EU-Staaten die Übersetzung ganz erspart, gilt für die Schweiz nicht: Diese Abkürzung steht Ihnen hier nicht offen, auch wenn Bekannte in Deutschland oder Österreich davon berichten.

Die Apostille holen Sie in Lettland – weder das Übersetzungsbüro noch eine Schweizer Stelle kann sie ausstellen. Zuständig sind seit dem 1. Juli 2019 die lettischen Notarinnen und Notare (zvērināti notāri) und nicht mehr das Aussenministerium, und sie stellen die Apostille ausschliesslich elektronisch aus; geprüft wird sie im Register der lettischen Notariatskammer. Bringen Sie deshalb die elektronische Datei oder die Apostille-Nummer mit: Ein blosser Ausdruck ohne prüfbaren Bezug führt am Schalter zu Rückfragen.

Für die Vorlage in der Schweiz zählt danach die hiesige Form. Ein qualifizierter Übersetzer fertigt die bestätigte Übersetzung für Schweizer Behörden mit Bestätigungsvermerk an; Zivilstandsämter und Gerichte verlangen je nach Kanton zusätzlich die notarielle Beglaubigung der Übersetzerunterschrift. Für eine Vorlage in Lettland gilt umgekehrt die lettische Form (apliecinājums) – austauschbar sind die beiden nicht. Ob und in welcher Reihenfolge im Einzelfall eine Apostille für lettische Urkunden nötig ist, klären wir vorab, statt eine Beglaubigung zu verkaufen, die Ihre Stelle gar nicht fordert.

Lettische Fachübersetzungen

Fehler, die nur ein Lettisch-Fachübersetzer erkennt.

Lettisch nutzt lateinische Schrift – das lässt es leichter aussehen, als es ist. Diese acht Fallstricke sind DE ⇄ LV-spezifisch und entscheiden am Schalter darüber, ob eine Urkunde angenommen wird.

Typische Fallstricke bei der Lettisch-Übersetzung Deutsch ⇄ Lettisch und ihre fachliche Lösung
FallstrickWarum es schiefgehtWie der FÜD es löst
Name in der Urkunde ≠ Name im AusweisLettland schreibt fremde Namen nach eigenen Regeln in lettischer Lautform (Ministerkabinettsverordnung Nr. 114 von 2004). Die ursprüngliche Schreibweise wird nur auf Antrag und mit Nachweis als zusätzlicher Eintrag in den Pass aufgenommen. Wer nur die Urkunde übersetzt, liefert der Behörde einen zweiten Namen ohne Brücke.Wir bilden die lettische Form zeichengenau ab, führen die Originalschreibweise in Klammern und halten den Passeintrag im Bestätigungsvermerk fest – Urkunde und Identitätskarte bleiben zuordenbar.
Nachnamen sind geschlechtsmarkiertMännliche Nachnamen enden auf -s/-š/-is, weibliche auf -a/-e: Bērziņš und Bērziņa sind dieselbe Familie. Wer die Endung „vereinheitlicht“, macht aus Eheleuten zwei Fremde – oder erzeugt einen Namen, den es im lettischen Register nicht gibt.Die geschlechtsspezifischen Formen bleiben stehen, wie sie im Original geführt sind; die Zusammengehörigkeit wird auf der Übersetzung ausgewiesen statt weginterpretiert.
Diakritika fällt aus Formularen herausMakron (ā, ē, ī, ū) und die weichen Konsonanten (ģ, ķ, ļ, ņ) sind bedeutungstragend – ņ ist nicht n. Schweizer Fachverfahren und Formulare strippen sie oft still; danach stimmt der Name in der Akte mit keinem Dokument mehr überein.Alle Sonderzeichen werden zeichengetreu gesetzt und gegen das Ausgangsdokument geprüft; wo eine Stelle nur ASCII verarbeitet, weisen wir die reduzierte Form zusätzlich aus.
Ältere Urkunden sind auf Russisch ausgestelltPersonenstandsurkunden aus der Zeit vor 1991 wurden in der Lettischen SSR häufig russisch geführt oder zweisprachig ausgefertigt. Ein Lettisch-Übersetzer ist dafür nicht der richtige Fachmann – und ein Dokument, das die falsche Sprachrichtung durchläuft, kommt zurück.Wir sichten das Dokument vor der Zuordnung und setzen die Sprachrichtung an, die tatsächlich vorliegt – bei russischsprachigen Urkunden aus Lettland einen Russisch-Übersetzer.
Deutsche Ortsnamen aus der baltendeutschen ZeitIn alten Urkunden, Kirchenbüchern und Familienpapieren stehen deutsche Ortsnamen: Dünaburg = Daugavpils, Libau = Liepāja, Mitau = Jelgava, Windau = Ventspils. Wer sie stehen lässt, zwingt die Behörde zur Recherche – oder zur Ablehnung.Historische Exonyme werden dem heutigen amtlichen lettischen Ortsnamen zugeordnet, mit Anmerkung des Übersetzers, wo die Urkunde beide Formen tragen muss.
Behörden- und Registernamen „übersetzt“Aus Pilsonības un migrācijas lietu pārvalde wird gern „Einwohnerkontrolle“, aus Dzimtsarakstu nodaļa „Zivilstandsamt“. Die Institutionen sind aber nicht deckungsgleich, und die Schweizer Stelle prüft, welches Amt tatsächlich ausgestellt hat.Ausstellende Stellen bleiben im Original stehen und bekommen eine erklärende Entsprechung – nachprüfbar, ohne eine fremde Behörde zu behaupten.
Rechtsform SIA oder AS ersetztEine SIA ist keine GmbH und eine AS keine AG – Haftung, Kapital und Registerpflichten folgen lettischem Recht und nicht dem Obligationenrecht. Wer die Rechtsform tauscht, behauptet eine Gesellschaft, die so nicht existiert.Rechtsformen, Registernummern und das Uzņēmumu reģistrs bleiben im Original und werden erläutert – in Verträgen, Bilanzen und Registerauszügen gleich.
Lettische Note als Schweizer Note gelesenIn Lettland ist 10 (izcili) die Bestnote und ab 4 gilt eine Leistung als bestanden; in der Schweiz ist 6 die Bestnote und 4 gerade genügend. Eine lettische 6 (gandrīz labi) sieht schweizerisch nach Spitzenzeugnis aus, liegt in Lettland aber im Mittelfeld.Noten bleiben in der Ausgangsskala stehen und bekommen die lettische Bezeichnung samt Skalenangabe als Anmerkung – die Einstufung trifft die Anerkennungsstelle, nicht die Übersetzung.

Warum sichere Lettischkenntnisse allein diese Fehler nicht abfangen

Viele dieser Fehler überstehen jede Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Sie entstehen an der Nahtstelle zweier Verwaltungs- und Rechtssysteme und fallen erst beim Empfänger auf: am Zivilstandsamt, beim SRK, im Handelsregister. Genau dort setzt muttersprachliche Fachübersetzung mit Sachgebiet an.

Auf der Urkunde steht Šrēders, im Schweizer Register Schröder.

Deshalb: Umschrift korrekt bilden, Originalform sichern, Passeintrag im Vermerk festhalten.

Vereidigter Lettisch-Übersetzer

Bestätigte Übersetzung in der Schweiz, apliecināts tulkojums in Lettland

Für Vorlagen bei Schweizer Behörden und Gerichten fertigt ein qualifizierter Übersetzer eine bestätigte Übersetzung (umgangssprachlich „beglaubigt“) mit Stempel, Unterschrift und Bestätigungsvermerk an. Ein staatliches Verzeichnis amtlich bestellter Übersetzer führt die Schweiz nicht; dafür verlangen Zivilstandsämter und Gerichte je nach Kanton die notarielle Beglaubigung der Übersetzerunterschrift. Bei lettischen Unterlagen gehört die Namensführung in denselben Vermerk: Umschrift, geschlechtsspezifische Endung und, wo vorhanden, die im lettischen Pass zusätzlich eingetragene Originalform.

Was Lettland stattdessen verlangt

Für Vorlagen in Lettland greift ein anderes System: Dort bestätigt der Übersetzer die Übersetzung in die Staatssprache selbst mit dem gesetzlich festgelegten Vermerk, oder ein Notar beglaubigt sie – eine Schweizer Notariatsbeglaubigung ersetzt das nicht. Bildungsnachweise bewertet in Lettland das Akadēmiskās informācijas centrs (AIC) als lettisches ENIC/NARIC-Zentrum; in der Schweiz übernimmt das für die reglementierten Gesundheitsberufe das SRK und für die übrigen Hochschulabschlüsse Swiss ENIC bei swissuniversities. Wir klären vor Projektbeginn, wo das Dokument wirken soll, und setzen die passende Form an – nach DIN EN ISO 17100-Prozess mit muttersprachlicher Revision.

Lettische Dokumente übersetzen lassen

Drei typische Lettisch-Übersetzungen: Zivilstandsamt, Pflegeanerkennung, Werkvertrag.

Zweck, Zielland und Empfangsstelle entscheiden über Form und Beglaubigung. Drei häufige Aufträge – von der Ausgangslage bis zum Ergebnis.

Zivilstandsamt & Familie

Personenstandsurkunden Lettisch → Deutsch

Ausgangslage
Für Eheschliessung und Einbürgerung sollen lettische Geburts- und Heiratsurkunden dem Schweizer Zivilstandsamt vorliegen. Der Nachname der Braut endet auf -a, der ihres Vaters auf -s – für die Sachbearbeitung zunächst zwei Familien.
Ablauf
Wir prüfen zuerst, ob die Urkunden die lettische Apostille tragen und was der Kanton an Beglaubigungsform verlangt. Danach überträgt ein qualifizierter Übersetzer die Urkunde bestätigt, führt die geschlechtsspezifischen Formen im Original und hält Pass- und Originalschreibweise im Vermerk fest.
Ergebnis
Eine bestätigte Übersetzung in der vom Kanton geforderten Form, bei der Abstammung und Ehe ohne Rückfrage nachvollziehbar sind.

Pflege & Anerkennung

Diplom, Notenübersicht und Strafregisterauszug Lettisch → Deutsch

Ausgangslage
Eine Pflegefachkraft aus Riga bewirbt sich bei einem Schweizer Spital. Das SRK verlangt Diploms, Sekmju izraksts, Diplomanlage und ein aktuelles Izziņa no Sodu reģistra – vollständig und in bestätigter Übersetzung.
Ablauf
Ein Fachübersetzer für Bildungs- und Gesundheitsunterlagen überträgt Abschlussbezeichnungen und die lettische Zehnerskala mit Erläuterung statt mit erfundener Schweizer Entsprechung und hält Fächerbezeichnungen über alle Blätter konsistent.
Ergebnis
Ein vollständiger, prüfbarer Unterlagensatz, der ohne Nachforderung in das Anerkennungsverfahren geht.

Export & Technik

Werkvertrag und Betriebsanleitung Deutsch → Lettisch

Ausgangslage
Ein Schweizer Maschinenbauer liefert an einen lettischen Partner in der Rechtsform SIA und braucht Werkvertrag, Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise auf Lettisch – terminologisch konsistent und im Schadensfall belastbar.
Ablauf
Ein juristischer und ein technischer Fachübersetzer teilen sich den Auftrag: Rechtsform, Registernummer und Gerichtsstand bleiben im Original mit Erläuterung, die Fachterminologie läuft über ein Translation Memory, Masse und Zahlenformate gehen auf die Zielnorm.
Ergebnis
Unterlagen, die rechtssicher lesbar sind und beim nächsten Auftrag terminologisch anschliessen.

Preise für Lettisch-Übersetzungen

Was kostet eine Lettisch-Übersetzung?

Wir sichten Umfang, Fachgebiet und Sprachrichtung und nennen einen verbindlichen Festpreis. Standard-Urkunden meist zum Pauschalpreis, umfangreiche Texte nach Normzeile – Beglaubigung auf Wunsch, PDF-Vorab und Postversand inklusive.

Verbindlicher Festpreis
ab 0.99 CHF / NormzeileStandard-Urkunden ab 89 CHF zum Pauschalpreis je Dokument
Preis vorab · keine unangekündigten Mehrkosten
Muttersprachliche Lettisch-Fachübersetzungenthalten
Namen zeichengenau, Passschreibweise abgeglichenenthalten
Beglaubigung durch qualifizierten Übersetzer auf Wunschenthalten
PDF-Vorab & Postversand des Originalsenthalten
Muttersprachliche Revision & Endkontrolleenthalten

Zur Orientierung ab CHF 0.99/Normzeile, inklusive MwSt und Versand; den genauen Betrag nennen wir nach kurzer Sichtung. Wie sich der Preis zusammensetzt →

Lettisch-Übersetzung anfragen

Lettische Dokumente & Texte

Lettische Dokumente übersetzen lassen

Wir übersetzen Lettisch – Deutsch und Deutsch – Lettisch – von der beglaubigten Urkunde bis zum Fachtext. Häufig aus dem Lettischen: Dzimšanas apliecība (Geburtsurkunde beglaubigt übersetzen), Laulības apliecība (lettische Heiratsurkunde), Izziņa no Sodu reģistra (Strafregisterauszug aus Lettland), Vadītāja apliecība (Führerausweis aus Lettland) sowie Diploms mit Sekmju izraksts (Diplom & Notenübersicht).

Häufige Fragen

Lettisch-Übersetzung – häufige Fragen.

Wer übersetzt bei Ihnen ins Lettische und aus dem Lettischen?

Muttersprachliche Lettisch-Fachübersetzer mit belegtem Fachgebiet, unterstützt durch geprüfte Terminologie. So stimmen Fachinhalt und Idiomatik in beide Richtungen; auf Wunsch prüft eine zweite qualifizierte Person.

Braucht meine lettische Geburts- oder Heiratsurkunde eine Apostille?

Für Schweizer Behörden in aller Regel ja – die EU-Erleichterung mit mehrsprachigen Standardformularen gilt hier nicht. Die Apostille stellen in Lettland seit dem 1. Juli 2019 die Notarinnen und Notare aus, ausschliesslich elektronisch. Bringen Sie die Datei oder die Apostille-Nummer mit; wir sagen Ihnen vorab, was Ihre Stelle zusätzlich zur Übersetzung verlangt.

Warum steht in der lettischen Urkunde ein anderer Name als in meinem Ausweis?

Lettland schreibt fremde Namen nach eigenen Regeln in lettischer Lautform; die ursprüngliche Schreibweise wird nur auf Antrag und mit Nachweis zusätzlich in den Pass eingetragen. Wir bilden beide Formen ab und halten die Zuordnung im Bestätigungsvermerk fest, damit die Behörde keine zweite Person annimmt.

Meine Urkunde aus Lettland ist auf Russisch – was nun?

Massgeblich ist die Sprache des Dokuments, nicht das Ausstellungsland: Schicken Sie es uns, wir sichten es vor der Zuordnung und setzen dafür einen Russisch-Übersetzer an – ohne Aufpreis gegenüber der Lettisch-Anfrage. Auch der Fremdenpass für Nichtbürger (Nepilsoņa pase) ist kein Staatsangehörigkeitsnachweis – wir übersetzen ihn als das, was er ist.

Bieten Sie beglaubigte Lettisch-Übersetzungen an?

Ja. Für Urkunden, Zeugnisse und amtliche Dokumente fertigen qualifizierte Übersetzer eine bestätigte (umgangssprachlich „beglaubigte“) Lettisch-Übersetzung mit Bestätigungsvermerk an; verlangt Ihr Kanton mehr, lassen wir die Unterschrift zusätzlich notariell beglaubigen.

Wird eine Schweizer Beglaubigung in Lettland anerkannt?

Nicht automatisch. Für eine Vorlage in Lettland zählt die dort vorgeschriebene Form der Beglaubigung, nicht der Schweizer Bestätigungsvermerk. Sagen Sie uns vorab, wo das Dokument wirken soll – wir setzen die dort gültige Form an.

Was kostet eine Lettisch-Übersetzung?

Der Preis richtet sich nach Umfang, Fachgebiet, Richtung und Frist. Nach kurzer Sichtung nennen wir einen verbindlichen Festpreis; Standard-Urkunden meist zum Pauschalpreis.

Ist Lettisch dasselbe wie Litauisch?

Nein. Beide bilden die baltische Sprachfamilie, sind aber nicht gegenseitig verständlich; wer Lettisch übersetzt, übersetzt deshalb nicht automatisch Litauisch. Estnisch gehört überhaupt nicht dazu – es ist finnougrisch. Übersetzer für diese drei Sprachen sind nicht austauschbar.
Das Zivilstandsamt hatte unsere Unterlagen zurückgegeben, weil der Nachname meiner Frau auf der Geburtsurkunde anders endete als der ihres Vaters. In der neuen Fassung stand die Zuordnung im Vermerk – danach ging die Eheanmeldung ohne weitere Rückfrage durch.
★★★★★

K. Ozols · Eheschliessung, Zürich

Karriere beim FÜD

Lettisch-Übersetzer werden?

Unsere Lettisch-Übersetzungen werden von muttersprachlichen Fachübersetzern ausgeführt, die neben der Sprache vor allem drei Dinge sicher beherrschen: die lettische Namensführung mit amtlicher Umschrift und geschlechtsmarkierten Endungen, die zeichengetreue Diakritik von Makron und weichen Konsonanten und die Frage, welche Bestätigungsform in der Schweiz und welche in Lettland gilt. Wer als Lettisch-Übersetzer für den FÜD arbeiten möchte, muss deshalb mehr mitbringen als Zweisprachigkeit: ein belegtes Fachgebiet – Personenstands- und Bildungsunterlagen, Vertrags- und Registerrecht oder technische Dokumentation – und die Bereitschaft, die eigene Unterschrift für beglaubigte Fassungen bei einem Notariat beglaubigen zu lassen. Wir arbeiten fest angestellt oder freiberuflich mit qualifizierten Lettisch-Übersetzerinnen und -Übersetzern zusammen.

Womit Sie arbeiten

Fachgebiete & Textsorten

Typisch sind zwei Arbeitsfelder. Das eine sind Personenstands- und Bildungsunterlagen: Dzimšanas apliecība und Laulības apliecība fürs Zivilstandsamt, Ledigkeitsbescheinigungen für die Eheschliessung, Izziņa no Sodu reģistra für den Arbeitgeber, Diploms mit Sekmju izraksts und Diplomanlage für das SRK oder Swiss ENIC – Unterlagen, bei denen Namensführung und Vollständigkeit des Satzes über Annahme oder Rückgabe entscheiden. Das andere sind Wirtschaft und Technik: Werk- und Lieferverträge, Auszüge aus dem Uzņēmumu reģistrs, Bilanzen einer SIA, Ausschreibungen, Betriebsanleitungen und Sicherheitsunterweisungen für Partner und Belegschaften in Lettland. In beiden Feldern gehört zur Übersetzung die Entscheidung, was gerade nicht übersetzt wird: Rechtsformen, Registernamen und ausstellende Stellen bleiben im Original und bekommen eine erklärende Entsprechung.

Berufsrealität

Was der Beruf tatsächlich verlangt

Lettisch schreibt sich lateinisch – und genau das verleitet dazu, den Text zu lesen, statt ihn zu prüfen. Die eigentliche Arbeit besteht darin, zwei Namens- und Registersysteme gegeneinander zu lesen: Makron und weiche Konsonanten sind bedeutungstragend, Nachnamen tragen geschlechtsmarkierte Endungen, und fremde Namen stehen in lettischen Urkunden in lettischer Lautform. Was zwischen lettischer Urkunde und Schweizer Ausweis abweicht, ist deshalb meist geltendes Recht und kein Fehler – erkennbar nur, wenn man beide Systeme samt ihrer Stichtage kennt (die praxisrelevanten Fälle stehen oben unter Fehler, die nur ein Lettisch-Fachübersetzer erkennt). Wer bestätigt zeichnet, hält solche Abweichungen im Bestätigungsvermerk fest und steht mit Namen dafür ein, dass Übertragung und Ausgangsdokument übereinstimmen. Dazu kommen zwei Vorfragen, die vor dem ersten Satz zu klären sind: ob die Urkunde die lettische Apostille trägt und welche Beglaubigungsform der Kanton verlangt, und für welches Land bestätigt wird – die Schweizer und die lettische Form sind nicht austauschbar, wer den Adressaten nicht kennt, liefert eine richtige Übersetzung in der falschen Form. Ein Teil der Aufträge trägt ausserdem gar kein Lettisch: Personenstandsurkunden aus der Zeit vor 1991 sind häufig russisch ausgefertigt und gehören in eine andere Sprachrichtung. Der Auftragsbestand mischt entsprechend kurzfristige, formstrenge Urkundenaufträge mit planbaren Export- und Technikprojekten, in denen Terminologie über Monate konsistent bleiben muss. Wir arbeiten dafür mit festen Ansprechpartnern, verbindlichen Lieferterminen und gepflegten Termdatenbanken.

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