Polnisch Übersetzer – Übersetzungsbüro für polnische Fachübersetzungen und beglaubigte Übersetzung Polnisch Deutsch

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Übersetzer Polnisch–Deutsch für Geburtsurkunde, Pflegediplom und Werkvertrag

Ihre polnische Geburtsurkunde, Ihr Hochschul- oder Pflegediplom oder Ihren Werkvertrag übersetzt ein muttersprachlicher Polnisch-Fachübersetzer zwischen Deutsch und Polnisch – für die Vorlage beim Zivilstandsamt, beim kantonalen Migrationsamt und bei swissuniversities, für die Kontrolle auf der Baustelle und für den Auftraggeber in Polen. Dabei gleicht er jeden Namen zeichengenau gegen das Ausweisdokument ab – samt ł ą ę ż ź ć ń ś und der weiblichen Endung -ska, die nicht zu -ski normiert wird. Amtliche Dokumente fertigt ein qualifizierter Übersetzer als beglaubigte Fassung mit Bestätigungsvermerk an, dessen Unterschrift auf Wunsch ein Notariat beglaubigt. Beglaubigte Urkunde ab 89 CHF inkl. Versand, Fachtext ab CHF 1.09/Normzeile.

  • 24-h-Expressnach Machbarkeit
  • Original per PostPDF vorab
  • Antwort in 60 Minan Werktagen
  • 4,7 · Trustpilot

Muttersprachliche Polnisch-Fachübersetzer · notariell beglaubigt auf Wunsch · Namen gegen Pass und Vorurkunden geprüft

DIN EN ISO 17100zertifiziert · Reg.-Nr. 7U517
Urkunden aus PolenApostille statt Legalisation · Haager Übereinkommen 1961
Preis vorabFestpreis, transparent kalkuliert
VertraulichDSGVO-konform · NDA möglich

Übersetzung Polnisch–Deutsch

Was übersetzt der FÜD zwischen Deutsch und Polnisch?

Der FÜD übersetzt Dokumente und Fachtexte zwischen Deutsch und Polnisch – für Privatpersonen, Behördenvorlagen in der Schweiz und Unternehmen mit Polen-Bezug. Ob Geburtsurkunde fürs Zivilstandsamt, Pflegediplom für die Anerkennung, Werkvertrag für den entsandten Subunternehmer oder Betriebsanleitung für das Werk in Poznań: Welcher muttersprachliche Polnisch-Fachübersetzer eingesetzt wird, bestimmen Dokumenttyp, Fachgebiet und die Stelle, bei der die Übersetzung landet.

Wir übersetzen in beide Richtungen: Polnisch–Deutsch, wenn polnische Urkunden, Diplome oder Gerichtsentscheide Schweizer Behörden, Anerkennungsstellen und Arbeitgebern beglaubigt vorliegen müssen – und Deutsch–Polnisch für Verträge, Sicherheitsunterlagen und Anleitungen, die in Polen oder auf einer Schweizer Baustelle mit polnischem Personal gelesen werden.

Übersetzungsbüro Polnisch

Zivilstandsamt, Anerkennung, Baustelle oder Werk – welcher Fall ist Ihrer?

Deutsch ⇄ Polnisch bündelt sehr verschiedene Anliegen – von der Geburtsurkunde bis zur Ausschreibung für ein Werk in Schlesien. Wählen Sie den Fall, der Ihrem am nächsten kommt: Wir ordnen einen muttersprachlichen Polnisch-Übersetzer mit dem passenden Fachgebiet zu und klären vorab, ob die Zielstelle eine beglaubigte Fassung und eine Apostille verlangt.

Sie heiraten, melden ein Kind an oder lassen sich einbürgern

Vor der Trauung führt das Zivilstandsamt ein Vorbereitungsverfahren durch – und dafür verlangt es die polnischen Personenstandsurkunden in beglaubigter Übersetzung: den akt urodzenia, häufig dazu eine Ledigkeitsbescheinigung. Denselben Weg gehen Geburtsanzeige, Namensführung und die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung beim Staatssekretariat für Migration (SEM). Weicht der Name auch nur in einer Endung vom Pass ab, führt das zu Rückfragen; wir prüfen jede Schreibweise gegen das vorgelegte Ausweisdokument.

Häufig: polnische Geburtsurkunde fürs Zivilstandsamt und Einbürgerung mit polnischen Urkunden.

Sie wollen einen polnischen Abschluss in der Schweiz anerkennen lassen

Pflegefachpersonen, Ärztinnen, Ingenieure und Handwerksmeister aus Polen bringen vollwertige Abschlüsse mit – die Schweizer Stelle sieht aber zuerst ein fremdsprachiges Dokument. Zuständig ist je nach Beruf eine andere: swissuniversities (Swiss ENIC) bewertet Hochschulabschlüsse, das Schweizerische Rote Kreuz die nicht-universitären Gesundheitsberufe. Swiss ENIC verlangt für Unterlagen ausserhalb von Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch eine offizielle Übersetzung – für polnische Diplome also immer. Wir übersetzen Diplom, Fächer- und Stundennachweis als geschlossenes Paket; dieselben Unterlagen brauchen Sie anschliessend für Bewerbungen und beim RAV.

Häufig: polnisches Pflege- oder Arztdiplom anerkennen lassen und polnisches Hochschuldiplom & Arbeitszeugnis.

Sie entsenden Personal in die Schweiz oder vergeben Werkverträge

Bau, Montage, Logistik und Gebäudereinigung arbeiten in der Schweiz zu erheblichen Teilen mit polnischen Subunternehmern. Wer entsendet, meldet den Einsatz vorab über das Meldeverfahren des SEM an. Kontrolliert wird durch die paritätischen und tripartiten Kommissionen – und die fragen nicht nach der Sprache, sondern nach dem Nachweis: Werkvertrag, Arbeitsverträge, Lohn- und Stundenunterlagen müssen verständlich vorliegen.

Häufig: Werk- und Liefervertrag ins Polnische und Registernachweis des Nachunternehmers.

Sie produzieren, liefern oder kaufen in Polen ein

Für viele Schweizer Hersteller und Zulieferer ist Polen ein laufender Liefer- und Abnehmermarkt in Mittel- und Osteuropa; entsprechend gehen Rahmenverträge, Ausschreibungen, Lastenhefte sowie QM- und Auditunterlagen ständig hin und her. Für Maschinen kommt eine harte Pflicht dazu: Die Betriebsanleitung muss in der Amtssprache des Landes vorliegen, in dem die Maschine in Betrieb geht – für eine Lieferung nach Polen also auf Polnisch. Umgekehrt bleibt die polnische Rechtsform im Vertrag stehen: Eine sp. z o.o. ist keine GmbH nach Art. 772 ff. OR.

Häufig: Betriebsanleitung auf Polnisch und Zulieferunterlagen aus der Automobilindustrie.

Vereidigter Polnisch-Übersetzer

Braucht eine polnische Urkunde in der Schweiz eine Apostille?

In aller Regel ja – und zwar über den Weg des Haager Apostille-Übereinkommens von 1961. Polen und die Schweiz sind beide Vertragsstaaten (Polen mit Wirkung seit dem 14. August 2005), und keiner der beiden Staaten hat gegen den Beitritt des anderen Einspruch erhoben. Die polnische Urkunde erhält deshalb keine konsularische Legalisation, sondern eine Apostille der zuständigen polnischen Stelle – und die ist nicht für alles dieselbe: für Personenstands- und Gerichtsurkunden das Aussenministerium (MSZ), für Hochschuldiplome die Agentur NAWA, für Schulzeugnisse das kuratorium oświaty. Ausgestellt wird sie dort, nicht vom Übersetzungsbüro.

Wichtig ist eine Abgrenzung, die regelmässig für Verwirrung sorgt: Die EU-Verordnung 2016/1191, die den Urkundenverkehr zwischen den EU-Mitgliedstaaten von der Apostille befreit, gilt für die Schweiz nicht. Wer sich auf einen Ratgeber für Deutschland stützt, plant deshalb den falschen Weg. Umgekehrt befreit auch die Apostille nicht von der Übersetzung: Sie bestätigt allein die Echtheit von Unterschrift, Siegel und Amtseigenschaft, nicht den Inhalt. Sobald die Schweizer Stelle den vollständigen Urkundeninhalt zu den Akten nimmt, braucht sie eine Urkundenübersetzung in eine Landessprache.

Bau, Montage & Dienstleistung

Entsendung in die Schweiz: Welche Unterlagen müssen verständlich vorliegen?

Bei einer Kontrolle zählt, was auf der Baustelle in einer Landessprache vorgezeigt werden kann. Entsendet ein polnisches Unternehmen Beschäftigte in die Schweiz, greift das Entsendegesetz mit den flankierenden Massnahmen: Der Einsatz ist über das Meldeverfahren des Staatssekretariats für Migration anzumelden, sobald er im Kalenderjahr insgesamt mehr als acht Tage dauert; im Bau-, Gastgewerbe-, Reinigungs- und Bewachungssektor gilt die Meldepflicht ab dem ersten Tag. Die Sozialversicherung bleibt über die Personenfreizügigkeit bis zu 24 Monate in Polen – nachgewiesen durch die A1-Bescheinigung der polnischen ZUS.

Erfahrungsgemäss fragen die paritätischen und tripartiten Kommissionen nicht nach der Sprache, sondern nach dem Nachweis – und der muss lesbar sein. Praktisch heisst das: Werk- oder Dienstleistungsvertrag, Arbeitsverträge, Stundenaufzeichnungen und Lohnunterlagen in deutscher Fassung, Sicherheits- und Betriebsanweisungen umgekehrt auf Polnisch, damit die Belegschaft sie tatsächlich versteht. Wer denselben Auftraggeber dauerhaft beliefert, hinterlegt die wiederkehrenden Vertragsbausteine einmal im Translation Memory; Folgeaufträge werden dadurch schneller und günstiger. Für den Schritt davor – Firmensitz, Registrierung, Ausschreibung – siehe Geschäft in Polen aufbauen.

Polnische Fachübersetzungen

Fehler, die nur ein Polnisch-Fachübersetzer erkennt.

Die teuren Fehler im Deutsch-Polnischen sind selten Sprachfehler, sondern Sachfehler: eine Kennnummer, eine Note, eine Rechtsform, ein Namensbestandteil. Acht Stellen, an denen es beim Empfänger tatsächlich klemmt.

Typische Fallstricke bei der Polnisch-Übersetzung Deutsch–Polnisch und ihre fachliche Lösung
FallstrickWarum es schiefgehtWie der FÜD es löst
Gebeugte Namensform als Grundform übernommenIm polnischen Urkundentext stehen Namen fast immer gebeugt – Polnisch hat sieben Fälle: syn Piotra Kowalskiego, córka Anny. Wer die Form aus dem Satz herauslöst und ins Schweizer Formular schreibt, trägt einen Namen ein, den es im Pass nicht gibt.Wir bilden für jede Person die Nominativ-Grundform und gleichen sie zeichengenau – samt ł ą ę ż ź ć ń ś ó – gegen das vorgelegte Ausweisdokument ab.
Gegenderte Nachnamen -ski / -skaAdjektivische Nachnamen richten sich nach dem Geschlecht: der Mann heisst Kowalski, Frau und Tochter Kowalska (ebenso -cki/-cka, -dzki/-dzka). Wer eine Kowalska zur Kowalski „korrigiert“, verändert einen registrierten Personenstandsdatensatz.Die Form wird exakt so übernommen, wie sie in der Quellurkunde steht – nicht angeglichen, nicht „männlich normiert“. Ob die Endung später angepasst werden darf, entscheidet die Zivilstandsbehörde.
Rechtsform sp. z o.o. als „GmbH“ übersetztEine spółka z ograniczoną odpowiedzialnością ist keine GmbH nach Art. 772 ff. OR und eine S.A. keine Aktiengesellschaft schweizerischen Rechts: Registrierung, Organe und Haftung folgen polnischem Recht. Wer die Rechtsform übersetzt, benennt eine Gesellschaft, die so nicht existiert.Rechtsformen, Register und Gerichte bleiben im Original und werden erklärt – etwa „sp. z o.o. (polnische Gesellschaft mit beschränkter Haftung)“ – statt durch ein schweizerisches Institut ersetzt zu werden.
Kennnummern PESEL, NIP, REGON, KRS verwechseltPolen führt vier verschiedene Nummern: PESEL für Personen, NIP für Steuer, REGON für Statistik, KRS für das Gerichtsregister. Landet die falsche Nummer im Schweizer Formular oder Vertrag, ist der Beteiligte formal nicht identifiziert – die Stelle fragt nach oder weist zurück.Jede Nummer bleibt mit ihrem polnischen Kürzel stehen und bekommt eine erklärende Entsprechung; verwechselbare Felder werden vor der Freigabe gegen das Originaldokument abgeglichen.
Polnische Noten in die Schweizer Skala „übersetzt“An polnischen Hochschulen ist 5 (bardzo dobry) die Bestnote und 2 die Durchfallnote; an polnischen Schulen reicht die Skala bis 6 als Bestnote. In der Schweiz ist 6 die beste und 4 die genügende Note. Eine unkommentiert übernommene „5“ vom Hochschuldiplom liest sich hier als eine Stufe unter der Bestnote statt als sie selbst.Noten bleiben im Original und werden mit der polnischen Bezeichnung und der Skalenbreite erläutert. Die Einstufung nimmt die Anerkennungsstelle vor – wir liefern ihr die dafür nötige Grundlage.
Verbalaspekt in Sicherheits- und HandlungsanweisungenPolnische Verben treten in Aspektpaaren auf (robić / zrobić). Das Deutsche kennt kein 1:1-Gegenstück; der falsche Aspekt macht aus „Ventil schliessen“ ein „am Schliessen sein“. In Betriebsanleitungen und Verträgen verschiebt das Pflicht und Zeitpunkt.Der Aspekt wird nach Sinn und Rechtswirkung gesetzt, nicht nach Wortähnlichkeit – und in Warnhinweisen konsequent als abgeschlossene Handlung geführt.
Falsche Freunde DE–PLetat heisst Planstelle, nicht „Etat“ (Budget → budżet); akademik ist ein Studentenwohnheim, nicht der „Akademiker“; pensja ist das laufende Gehalt, nicht die „Pension“. In Arbeitsvertrag und Lohnunterlage kippt so ein Wort die Aussage.Muttersprachler mit Fachgebiet übersetzen die Bedeutung, nicht die Wortähnlichkeit; kritische Termini sind in der geprüften Terminologie hinterlegt.
Deutsche Ortsnamen (Exonyme) eingesetztFür viele polnische Städte existieren deutsche Namen (Wrocław/Breslau, Gdańsk/Danzig, Szczecin/Stettin). Auf einer Urkunde ist der amtliche polnische Name massgeblich; ein ausgetauschtes Exonym stimmt nicht mehr mit dem Register überein.Der amtliche polnische Ortsname bleibt führend; ein deutsches Exonym setzen wir – wo es dem Leser hilft – nur erklärend in Klammern, nie ersetzend.

Warum sichere Polnischkenntnisse allein diese Fehler nicht abfangen

Viele dieser Fehler überstehen eine einfache Rechtschreib- oder Grammatikprüfung, weil sie an der Schnittstelle von Sprache, Schrift, Namensführung und Dokumentkontext entstehen. Sie fallen erst beim Empfänger auf: beim Zivilstandsamt, bei der Anerkennungsstelle, bei der Kontrolle auf der Baustelle, beim Registergericht in Polen. Genau dort setzt Fachübersetzung mit Sachgebiet an – sie kennt nicht nur die Wörter, sondern das Dokument.

Ein Buchstabe, ein Fall – und der Name auf der Urkunde stimmt nicht mehr.

Deshalb: Muttersprachler mit Fachgebiet, zeichengenaue Diakritik und Namensabgleich gegen das Ausweisdokument.

Fach-Perspektive

Namen auf polnischen Urkunden: Was übersetzt wird – und was die Zivilstandsbehörde entscheidet

Für Vorlagen bei Schweizer Behörden und Gerichten fertigt ein qualifizierter Polnisch-Übersetzer eine bestätigte Übersetzung (umgangssprachlich „beglaubigt“) mit Stempel, Unterschrift und Bestätigungsvermerk an; verlangt die Zielstelle mehr, beglaubigt ein Notariat die Unterschrift des Übersetzers. Eine staatliche Zulassung für Übersetzer gibt es in der Schweiz nicht – massgeblich sind die nachgewiesene Qualifikation und die notarielle Beglaubigung. Dabei gilt eine Grenze, die in Beratungsgesprächen oft verwischt wird: Der Übersetzer gibt den Namen wieder, er ändert ihn nicht. Steht in der polnischen Urkunde Kowalska, steht es auch in der Übersetzung – auch dann, wenn der Ehemann als Kowalski geführt wird.

Wenn die weibliche Endung angepasst werden soll

Für die Namensführung selbst gibt es einen eigenen Weg. Nach Art. 37 IPRG untersteht der Name einer Person mit Wohnsitz in der Schweiz schweizerischem Recht; sie kann aber verlangen, dass ihr Name dem Heimatrecht untersteht. Welche Schreibweise am Ende im Personenstandsregister steht, entscheidet die Zivilstandsbehörde – nicht das Übersetzungsbüro. Unsere Aufgabe ist es, die Ausgangslage sauber und prüfbar zu dokumentieren, nach DIN EN ISO 17100-Prozess mit muttersprachlicher Revision. Wer beides verwechselt und eine „angepasste“ Übersetzung bestellt, bekommt ein Dokument, das mit keinem Register mehr übereinstimmt.

Polnische Dokumente übersetzen lassen

Drei typische Polnisch-Aufträge: Zivilstandsamt, Diplomanerkennung, Baustelle.

Zielstelle, Dokumenttyp und Frist entscheiden über Terminologie, Umfang und Beglaubigungsform. Drei Aufträge, wie sie im schweizerisch-polnischen Alltag laufen – von der Ausgangslage bis zum Ergebnis.

Familie & Zivilstandsamt

Personenstandsurkunden Polnisch → Deutsch

Ausgangslage
Für eine Eheschliessung in der Schweiz verlangt das Zivilstandsamt im Vorbereitungsverfahren akt urodzenia und Ledigkeitsbescheinigung der polnischen Partnerin in beglaubigter Übersetzung – die Namen tragen die weibliche Endung, der Wohnort steht als Wrocław im Register.
Ablauf
Ein qualifizierter Übersetzer überträgt beide Urkunden, führt gebeugte Namensformen auf den Nominativ zurück, gleicht sie gegen den Pass ab, lässt Ortsnamen amtlich stehen und klärt vorab, ob die Zielstelle die polnische Apostille dazu sehen will.
Ergebnis
Beglaubigte, zivilstandsamtsfeste Übersetzung – ohne Rückfrage zu abweichenden Schreibweisen und ohne einen zweiten Beschaffungsgang für die Apostille.

Berufsanerkennung

Pflegediplom & Fächernachweis Polnisch → Deutsch

Ausgangslage
Eine polnische Pflegefachperson bewirbt sich in einer Schweizer Klinik. Die Anerkennungsstelle will Diplom, Fächer- und Stundennachweis und die Arbeitszeugnisse sehen; Polnisch gehört nicht zu den Sprachen, für die auf eine Übersetzung verzichtet wird.
Ablauf
Ein Übersetzer mit Gesundheitswesen-Hintergrund überträgt das Paket geschlossen, lässt Abschlussbezeichnung und Noten im Original mit Erläuterung der polnischen Skala stehen und beglaubigt jedes Einzeldokument.
Ergebnis
Ein vollständiger Satz, den die Stelle in einem Durchgang prüfen kann – statt Nachforderung, zweiter Übersetzung und verlorener Wochen.

Bau & Entsendung

Werkvertrag, Lohnunterlagen & Sicherheitsanweisung

Ausgangslage
Ein polnisches Montageunternehmen arbeitet als Nachunternehmer auf einer Schweizer Baustelle. Nach der Meldung sollen Werkvertrag, Arbeitsverträge und Stundenaufzeichnungen auf Deutsch vorliegen – die Sicherheitsanweisungen umgekehrt auf Polnisch.
Ablauf
Ein juristisch-technischer Fachübersetzer übernimmt beide Richtungen, lässt sp. z o.o., KRS- und NIP-Nummern samt Erläuterung stehen, führt Handlungsanweisungen im vollendeten Aspekt und legt die Vertragsbausteine im Translation Memory ab.
Ergebnis
Ein Unterlagensatz, der prüffest und zugleich verständlich ist – vorzeigbar bei der Kontrolle, lesbar für die Equipe.

Preise für Polnisch-Übersetzungen

Was kostet eine Polnisch-Übersetzung?

Wir sichten Umfang, Fachgebiet und Sprachrichtung und nennen einen verbindlichen Festpreis. Standard-Urkunden meist zum Pauschalpreis, umfangreiche Texte nach Normzeile – Beglaubigung auf Wunsch, PDF-Vorab und Postversand inklusive.

Verbindlicher Festpreis
ab 89 CHF je Urkundeumfangreiche Fachtexte ab CHF 1.09 / Normzeile
Preis vorab · keine unangekündigten Mehrkosten
Muttersprachliche Polnisch-Fachübersetzungenthalten
Namen, Diakritik und Kennnummern gegen das Originaldokument geprüftenthalten
Beglaubigung durch qualifizierten Übersetzer auf Wunschenthalten
PDF-Vorab & Postversand des Originalsenthalten
Muttersprachliche Revision & Endkontrolleenthalten

Beglaubigte Standard-Urkunde ab 89 CHF, umfangreiche Fachtexte ab CHF 1.09/Normzeile – inkl. MwSt und Versand; den genauen Betrag nennen wir nach kurzer Sichtung. Wie sich der Preis zusammensetzt →

Polnisch-Übersetzung anfragen

Beglaubigte Übersetzung Polnisch–Deutsch

Welche polnischen Dokumente übersetzt der FÜD?

Wir übersetzen Polnisch – Deutsch und Deutsch – Polnisch – von der beglaubigten Urkunde bis zum Fachtext. Häufig aus dem Polnischen: Akt urodzenia (Geburtsurkunde), Akt małżeństwa (Heiratsurkunde), Zaświadczenie o niekaralności aus dem Strafregister KRK, Świadectwo und Dyplom (Schul- und Hochschulzeugnis), Prawo jazdy (Führerausweis), Wyrok rozwodowy (Scheidungsurteil), Odpis z KRS (Registerauszug) und Zaświadczenie A1. Nicht sicher, ob Ihre Stelle die beglaubigte Fassung braucht? Wir klären das vor dem Angebot.

Häufige Fragen

Polnisch-Übersetzung – häufige Fragen.

Wer übersetzt bei Ihnen ins Polnische und aus dem Polnischen?

Muttersprachliche Polnisch-Fachübersetzer mit Fachgebiet, unterstützt durch geprüfte Terminologie. So stimmen Fachinhalt und Idiomatik in beide Richtungen; auf Wunsch prüft eine zweite qualifizierte Person nach DIN EN ISO 17100.

Bieten Sie beglaubigte Polnisch-Übersetzungen an?

Ja. Für Urkunden, Zeugnisse und amtliche Dokumente fertigen qualifizierte Übersetzer eine bestätigte (beglaubigte) Polnisch-Übersetzung mit Bestätigungsvermerk an. Verlangt die Zielstelle eine notarielle Fassung, lassen wir die Unterschrift des Übersetzers durch ein Notariat beglaubigen – das ist die Form, die Schweizer Behörden und Gerichte als Nachweis entgegennehmen.

Was kostet eine Polnisch-Übersetzung?

Der Preis richtet sich nach Umfang, Fachgebiet, Richtung und Frist. Eine beglaubigte Standard-Urkunde liegt ab 89 CHF, umfangreiche Fachtexte rechnen wir ab CHF 1.09/Normzeile ab – inkl. MwSt und Versand. Nach kurzer Sichtung nennen wir einen verbindlichen Festpreis; danach keine unangekündigten Mehrkosten.

Brauche ich für eine polnische Urkunde in der Schweiz eine Apostille?

Meist ja. Polen und die Schweiz sind beide Vertragsstaaten des Haager Übereinkommens von 1961, deshalb ist die Apostille der übliche Echtheitsnachweis – eine konsularische Legalisation entfällt, und die innereuropäische Befreiung gilt für die Schweiz nicht. Ausgestellt wird sie in Polen, je nach Urkundentyp vom Aussenministerium, von der Agentur NAWA oder vom zuständigen Schulamt. Legen Sie sie uns bei – wir übersetzen die Urkunde samt Apostille.

Muss ich mein polnisches Diplom für die Anerkennung übersetzen lassen?

Ja. Swiss ENIC bei swissuniversities verzichtet nur bei Unterlagen auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch auf eine Übersetzung; für alle anderen Sprachen ist eine offizielle Übersetzung beizulegen. Lassen Sie die beglaubigte Kopie vom Original in polnischer Sprache anfertigen, nicht von der Übersetzung, und reichen Sie Diplom und Fächernachweis zusammen ein.

Wie gehen Sie mit den Namensendungen -ski und -ska um?

Wir geben den Namen exakt so wieder, wie er in der polnischen Urkunde registriert ist – einschliesslich der weiblichen Endung und aller Sonderzeichen. Legen Sie uns dafür die Passseite bei: Im Urkundentext gebeugte Formen führen wir auf die Nominativ-Grundform zurück und gleichen sie dagegen ab. Über die Schreibweise im Personenstandsregister entscheidet die Zivilstandsbehörde.

Welche Unterlagen braucht ein polnischer Subunternehmer auf einer Schweizer Baustelle?

In der Praxis wird nach Werk- oder Dienstleistungsvertrag, Arbeitsverträgen, Stundenaufzeichnungen und Lohnunterlagen gefragt – vorzeigbar in deutscher Fassung – sowie nach der A1-Bescheinigung der polnischen ZUS. Umgekehrt sollten Sicherheits- und Betriebsanweisungen auf Polnisch vorliegen. Welche Nachweise im Einzelfall gefordert sind, klärt Ihr Rechts- oder Treuhandberater; wir liefern die Übersetzungen.

Werden polnische Noten in Schweizer Noten umgerechnet?

Nicht von uns – und das ist Absicht. An polnischen Hochschulen ist 5 (bardzo dobry) die Bestnote und 2 die Durchfallnote, an Schulen reicht die Skala bis 6; in der Schweiz ist 6 die beste und 4 die genügende Note. Wir lassen die Note im Original stehen und erläutern Bezeichnung und Skalenbreite. Die Einstufung nimmt die zuständige Anerkennungsstelle vor; eine vorweggenommene Umrechnung im Übersetzungstext würde ihr vorgreifen.

Warum reichen sichere Polnischkenntnisse und maschinelle Übersetzung hier nicht?

Weil die teuren Fehler keine Sprachfehler sind: eine verwechselte Kennnummer, eine unkommentierte Note, eine in „GmbH“ übersetzte sp. z o.o., ein aus dem Satz herausgelöster gebeugter Name, ein weggelassenes Häkchen über dem ł. Solche Stellen überstehen eine einfache Rechtschreibprüfung – sprachlich ist nichts falsch – und fallen erst beim Empfänger auf. Ein Muttersprachler mit Sachgebiet erkennt sie, weil er das Dokument kennt, nicht nur die Sprache.
Unsere Verträge und die komplette Betriebsanleitung für den polnischen Standort kommen jetzt in sauberem Polnisch heraus – inklusive korrekter Namen mit den richtigen Endungen und eindeutiger Sicherheitshinweise. Vorher haben wir jede Fassung selbst nachgebessert.
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K. Wieczorek · Werkleitung, Zulieferindustrie

Weitere Felder unserer Übersetzungsagentur

Verwandte Leistungen und Sprachen.

Polnisch-Aufträge verbinden sich häufig mit weiteren Leistungen und mit den Nachbarsprachen der Region – die meistgefragten davon:

Karriere beim FÜD

Polnisch-Übersetzer werden?

Unsere Polnisch-Übersetzungen fertigen muttersprachliche Fachübersetzer an, die neben der Sprache vor allem drei Dinge beherrschen: die Namensführung auf polnischen Urkunden – die weibliche und die männliche Form desselben Familiennamens (Kowalski/Kowalska), im Urkundentext gebeugte Formen, die vollständige Zeichenmenge ł ą ę ż ź ć ń ś ó; den Umgang mit polnischen Kennnummern, Rechtsformen und Registern, die im deutschen Text stehen bleiben und erklärt statt durch schweizerische Institute ersetzt werden; und den Verbalaspekt in Verträgen und Sicherheitsanweisungen, an dem Pflicht und Zeitpunkt hängen. Wer als Polnisch-Übersetzer für den FÜD arbeiten möchte, muss deshalb mehr mitbringen als Zweisprachigkeit: ein belegtes Fachgebiet – Urkunden- und Rechtswesen, Medizin, Technik oder Finanzen – und für beglaubigte Fassungen eine Qualifikation, die ein Notariat als Grundlage für die Beglaubigung der Unterschrift akzeptiert. Wir arbeiten fest angestellt oder freiberuflich mit qualifizierten Polnisch-Übersetzerinnen und -Übersetzern zusammen; der Einstieg ist auch über ein Praktikum möglich.

Womit Sie arbeiten

Fachgebiete & Textsorten

Typisch sind zwei Arbeitsfelder. Das eine sind Unterlagen für Schweizer Stellen: akt urodzenia und akt małżeństwa fürs Zivilstandsamt, Ledigkeitsbescheinigungen, Auszüge aus dem Strafregister KRK, Świadectwo und Dyplom samt Fächer- und Stundennachweis für die Anerkennungsstelle, dazu Scheidungsurteile und Nachlassunterlagen. Das andere ist die schweizerisch-polnische Industrie- und Bauwirtschaft: Werk- und Lieferverträge, Arbeitsverträge und Stundenaufzeichnungen für die Kontrolle auf der Baustelle, Betriebsanleitungen und Sicherheitsanweisungen für Belegschaften auf beiden Seiten, Ausschreibungen, Lastenhefte und QM-Unterlagen aus Maschinenbau, Logistik und Zulieferindustrie. Dazu kommt die Geschäftskorrespondenz, in der das Register über Pan/Pani und die dritte Person läuft, nicht über ein deutsches „Sie“. Beide Felder verlangen dieselbe Genauigkeit an unterschiedlichen Stellen: im Urkundenfach die zeichengenaue Wiedergabe eines einzelnen Feldes, im technischen Fach eine Terminologie, die über Jahre und über Dutzende Dokumente hinweg dieselbe bleibt.

Berufsrealität

Was der Beruf tatsächlich verlangt

Polnisch ist in der Schweiz keine seltene Sprache – wer Aufträge bekommt, unterscheidet sich deshalb nicht über die Sprachkenntnis, sondern über Fachgebiet, Beglaubigungsweg und Verlässlichkeit bei Fristen. Die Sprache selbst verzeiht wenig: sieben Kasus, adjektivisch flektierende Familiennamen, Aspektpaare beim Verb. Im Urkundentext steht fast jeder Name gebeugt; die Nominativform muss der Übersetzer selbst bilden und gegen das vorgelegte Ausweisdokument prüfen. Dazu kommt Verwaltungswissen, das keine Sprachprüfung abfragt: welches Register hinter welcher Kennnummer steht, welche polnische Stelle eine Apostille ausstellt und welche nicht, was eine Schweizer Anerkennungsstelle im Text erwartet und was ihr vorbehalten bleibt. Wer eine beglaubigte Fassung zeichnet, steht mit dem Bestätigungsvermerk persönlich für Richtigkeit und Vollständigkeit ein – eine Verantwortung, die sich weder an ein Werkzeug noch an den Auftraggeber weiterreichen lässt. Der Auftragsalltag hat zwei Takte: kurzfristige Urkundenaufträge mit hoher Formstrenge und planbare Industrieprojekte, in denen Terminologie über Monate stabil bleiben muss. Beim FÜD laufen beide über feste Ansprechpartner, verbindliche Liefertermine und gepflegte Terminologiebestände.

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