Paschtu Übersetzer – Übersetzungsbüro für Paschtu-Fachübersetzungen und beglaubigte Übersetzung Paschtu Deutsch

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Übersetzer Paschtu–Deutsch für Asylverfahren, Familiennachzug und Kommune

Ihre Tazkira, das Nikah Khat Ihrer Eheschliessung oder das Baccalauria-Zeugnis überträgt ein muttersprachlicher Paschtu-Übersetzer zwischen Deutsch und Paschtu – für die Vorlage beim Staatssekretariat für Migration (SEM), beim kantonalen Migrationsamt oder beim Zivilstandsamt; in der Gegenrichtung bringen wir Verfügungen und Aufklärungstexte ins Paschtu. Er überträgt die Angaben der Tazkira so, wie sie dort stehen – auch dort, wo statt eines Geburtsdatums nur ein Alter vermerkt ist –, und führt Ihren Namen in der Schreibweise Ihres Ausweisdokuments. Für amtliche Vorlagen zeichnet ein qualifizierter Übersetzer die Fassung mit Bestätigungsvermerk; verlangt die Zielstelle mehr, beglaubigt ein Notariat seine Unterschrift. Urkunden ab 89 CHF, Fliesstext ab CHF 1.09/Normzeile zum Festpreis.

  • 24-h-Expressnach Machbarkeit
  • Original per PostPDF vorab
  • Antwort in 60 Minan Werktagen
  • 4,7 · Trustpilot

Muttersprachliche Paschtu-Übersetzer · Namen nach Ausweisdokument · Altersangabe statt errechnetem Datum · notariell beglaubigt auf Wunsch

DIN EN ISO 17100zertifiziert · Reg.-Nr. 7U517
Paschtu-eigene Schriftټ ډ ړ ږ ښ korrekt gesetzt
Für Amt & Gerichtbestätigte Fassung mit Bestätigungsvermerk
VertraulichDSGVO-konform · NDA möglich

Übersetzung Paschtu–Deutsch

Was übersetzt der FÜD zwischen Deutsch und Paschtu?

Der FÜD übersetzt Paschtu ⇄ Deutsch vor allem dort, wo eine Schweizer Stelle entscheidet: im Asyl- und Aufenthaltsverfahren, beim Zivilstandsamt und bei der Einstufung von Abschlüssen. Paschtu (پښتو) ist neben Dari Amtssprache Afghanistans und Regionalsprache im Nordwesten Pakistans. Paschtu-Aufträge sind deshalb fast immer Urkunden-, Verfügungs- und Verfahrensarbeit: Identitäts- und Zivilstandsdokumente, Zeugnisse, Post von Ämtern und Gerichten – nicht Werbetexte.

Für jedes afghanische Dokument gilt dieselbe Arbeitsregel: Was die Urkunde nicht sagt, ergänzt die Übersetzung nicht, sondern erläutert es im Übersetzervermerk. Woran eine Deutsch ⇄ Paschtu-Übersetzung bei der Zielstelle tatsächlich scheitert, zeigt die Fallstricke-Tabelle weiter unten. Wir arbeiten in beide Richtungen: Paschtu–Deutsch für die Vorlage bei Schweizer Stellen und Deutsch–Paschtu für Verfügungen, Vorladungen, Einwilligungs- und Aufklärungstexte von Gemeinden, Spitälern und Institutionen.

Übersetzungsbüro Paschtu

SEM, Zivilstandsamt oder Spital – welcher Fall ist Ihrer?

Paschtu-Aufträge kommen fast immer aus einer von vier Lagen. Jede hat einen eigenen Punkt, an dem eine Übersetzung Rückfragen auslöst – und der hat selten mit Vokabeln zu tun. Suchen Sie Ihre Lage; darunter steht, worauf es bei Ihnen ankommt.

Sie legen dem SEM Tazkira und Beweismittel vor

Dem Staatssekretariat für Migration oder dem kantonalen Migrationsamt reichen Sie Identitäts- und Beweisunterlagen ein: Tazkira, Bescheinigungen, Schreiben, oft nur als Foto oder Scan. Der kritische Punkt ist das Geburtsdatum: Die Papier-Tazkira führt meist keines, sondern eine Schätzung des Alters zum Ausstellungszeitpunkt (SEM-Länderanalyse, Stand 2023). Wer daraus ein Datum errechnet, schreibt eine Angabe in die Übersetzung, die im Original fehlt – und die später von Ausweis F oder B abweicht. Wir übertragen die Altersangabe so, wie sie dasteht, und erläutern sie im Übersetzervermerk; legen Sie bitte den Ausweis bei, mit dem die Übersetzung zusammenpassen muss.

Häufig: Tazkira und afghanischen Reisepass übersetzen und Paschtu-Dolmetscher für Anhörung und Amtstermin.

Sie heiraten, melden ein Kind an oder holen die Familie nach

Das Zivilstandsamt verlangt Nikah Khat, Ledigkeitsbescheinigung und Geburtsurkunde auf Deutsch. Der kritische Punkt ist der Name: Familiennamen haben in Afghanistan keine Tradition; die Tazkira nennt stattdessen den Vater (ولد, walad-e). Läuft die Schreibweise über Urkunde, Pass und Ausweis auseinander, gilt dieselbe Person in zwei Akten als zwei. Wir führen die Schreibweise Ihres Ausweisdokuments und weisen die Form der Urkunde daneben aus.

Häufig: Nikah Khat als Heiratsurkunde übersetzen und Familiennachzug aus Afghanistan.

Sie lassen Baccalauria, Kankor oder einen Berufsabschluss anerkennen

Ob Studienplatz, Einstufung eines Abschlusses oder Stellensuche über das RAV: Der kritische Punkt sind Titel und Noten. Die Baccalauria (بکلوریا) ist der Schulabschluss, kein Bachelor; die Hochschulzulassung läuft über die landesweite Prüfung Kankor (کانکور), und benotet wird in Prozent von 100. Die Schweizer Skala reicht von 1 bis 6, wobei 6 die beste und 4 die genügende Note ist – eine afghanische 82 % lässt sich darin nicht ausdrücken. Wir lassen Grad und Punktwert im Original stehen und erläutern die Skala, damit swissuniversities (Swiss ENIC) oder die zuständige Anerkennungsstelle nach ihren eigenen Tabellen einstuft.

Häufig: Baccalauria-Zeugnis und Diplom übersetzen und afghanischen Berufsabschluss anerkennen lassen.

Sie informieren als Gemeinde, Spital oder Arbeitgeber auf Paschtu

Verfügung, Vorladung, Hausordnung, Einwilligungserklärung, Aufklärungsbogen, Arbeitsvertrag nach Obligationenrecht (OR) – die Information soll wirklich ankommen. Der kritische Punkt ist die Terminologie: Für weite Teile des schweizerischen Verwaltungs-, Sozial- und Medizinrechts gibt es kein etabliertes Paschtu-Wort. Wer eines erfindet, erzeugt Text, den die Leserin nicht zuordnen kann. Wir setzen die deutsche Bezeichnung mit einer erklärenden Entsprechung daneben und schreiben in einem Register, das auch ohne lange Schulbildung lesbar bleibt.

Häufig: juristische Fachübersetzung Paschtu und Paschtu-Übersetzung mit kurzer Frist.

Beglaubigte Übersetzung Paschtu–Deutsch

Ist Ihre Urkunde überhaupt auf Paschtu?

Afghanistan hat zwei Amtssprachen, Paschtu und Dari. Im Verwaltungsalltag dominiert traditionell Dari – viele Tazkiras, Zeugnisse und Gerichtsdokumente sind deshalb auf Dari ausgestellt, auch bei paschtunischen Familien; im Reisepass stehen die Angaben auf Dari beziehungsweise Paschtu und zusätzlich auf Englisch. Wenn Sie Paschtu sprechen, heisst das also nicht, dass Ihr Papier auf Paschtu geschrieben ist. Wir bestimmen die Urkundensprache vor dem Angebot und geben den Auftrag an das Dari-Team für afghanische Urkunden, wenn er dorthin gehört. Sie zahlen nicht zweimal, und der Bestätigungsvermerk nennt die tatsächliche Ausgangssprache.

Dari ist dabei kein „anderes Paschtu“, sondern die in Afghanistan gesprochene Varietät des Persischen; wer Dari liest, arbeitet im persischen Schriftsystem, und unsere Persisch-Übersetzer für Farsi und Dari decken es mit ab. Kommen Sie dagegen aus dem paschtunischen Nordwesten Pakistans, sind Ihre Papiere in der Regel auf Urdu oder Englisch ausgestellt und wandern zu unseren Urdu-Übersetzern für pakistanische Dokumente. Das ist keine Formalie: Für den Echtheitsnachweis macht es einen konkreten Unterschied, ob eine Urkunde aus Afghanistan oder aus Pakistan stammt – siehe Beglaubigt für Schweizer Stellen.

Paschtu-Fachübersetzungen

Fehler, die nur ein Paschtu-Fachübersetzer erkennt.

Diese acht Punkte entscheiden in der Praxis über Annahme oder Rückfrage – sie sind DE ⇄ Paschtu-spezifisch, im Behördenkontext belegbar und keiner davon zeigt sich als simpler Grammatik- oder Tippfehler.

Typische Fallstricke bei der Paschtu-Übersetzung Deutsch–Paschtu und ihre fachliche Lösung
FallstrickWarum es schiefgehtWie der FÜD es löst
Geburtsdatum aus einer Altersangabe „errechnet“Die Papier-Tazkira trägt meist kein Geburtsdatum, sondern eine Schätzung des Alters bei Ausstellung. Wer daraus ein Datum bildet, schreibt eine Angabe in die Übersetzung, die im Original fehlt – und die später weder zur Verfügung noch zum Ausländerausweis passt.Die Altersangabe wird wörtlich übertragen und im Übersetzervermerk erläutert. Ein bereits von einer Schweizer Stelle gesetztes Datum – oft der 1. Januar – wird als solches kenntlich gemacht, nicht stillschweigend übernommen.
Provinz, Distrikt und Stadtviertel verwechseltAfghanische Adressen und Ausstellungsorte laufen über Provinz, Distrikt (ولسوالۍ, wuluswali) und in Städten über das Viertel (ناحیه, nahia). Wird ein Distrikt zur Stadt gemacht, weicht der Ort von den übrigen Akten ab – zumal die Tazkira als Geburtsort oft den Herkunftsort des Vaters führt, der Reisepass dagegen den tatsächlichen.Verwaltungsebenen werden benannt statt ersetzt, und wo Tazkira und Pass verschiedene Orte nennen, steht das als Feststellung im Vermerk.
Vatersname als Familienname gesetztFamiliennamen haben in Afghanistan keine Tradition; erst E-Tazkira und maschinenlesbarer Reisepass führen sie standardisiert. Papierurkunden nennen stattdessen ولد (walad-e, „Sohn des“) plus Vatersname. Wird das je Dokument anders gelöst, entstehen aus einer Person zwei Aktenidentitäten.Die Struktur des Originals bleibt erkennbar; wir übernehmen die Schreibweise Ihres Ausweisdokuments und weisen die abweichende Form der Urkunde im Vermerk aus.
Namensumschrift weicht von Pass und Ausländerausweis abDerselbe Name erscheint lateinisch in mehreren gängigen Varianten (Mohammad/Muhammad/Mohammed, Wali/Walai, Zadran/Jadran). Weicht die Übersetzung von Pass, Ausweis B/F oder Dossiernummer ab, folgt eine Rückfrage – im ungünstigen Fall der Verdacht abweichender Identität.Massgeblich ist die Schreibweise in Ihren Schweizer Dokumenten. Wir führen sie über alle Unterlagen konsistent und ergänzen die Originalform nur erläuternd.
Paschtu-eigene Buchstaben durch persische oder arabische ersetztPaschtu kennt Buchstaben, die Persisch und Arabisch nicht haben (ټ ډ ړ ږ ښ ځ څ ڼ ې ۍ), darunter die Retroflexe ټ ډ ړ ڼ. Ein persisches Tastaturlayout oder eine arabische Autokorrektur ersetzt sie durch ähnlich aussehende Zeichen oder setzt ك/ي statt ک/ی – aus einem Namen wird ein anderer, und er ist nicht mehr auffindbar.Wir setzen echte Paschtu-Schrift mit den korrekten Unicode-Zeichen (ک U+06A9, ی U+06CC), prüfen jeden Sonderbuchstaben gegen das Original und kontrollieren Shaping und Font-Fallback im fertigen PDF.
Afghanisches Sonnenjahr wie ein iranisches oder ein Mondjahr gelesenAfghanische Urkunden datieren nach dem Sonnen-Hidschri, aber mit eigenen Monatsnamen (حمل، ثور، جوزا …), nicht mit den iranischen (Farvardin, Ordibehesht …) und nicht nach dem islamischen Mondkalender. Ein falsch zugeordnetes Schema datiert die Urkunde um Monate oder Jahre daneben.Das Datum wird als afghanisches Sonnen-Hidschri erkannt, exakt gregorianisch umgerechnet und im Zweifel mit beiden Angaben geführt.
Prozentnoten und „Baccalauria“ in Schweizer Noten übersetztAfghanische Zeugnisse benoten in Prozent von 100; die Baccalauria ist der Schulabschluss, nicht ein Bachelor. Die Schweizer Skala von 1 bis 6 mit 6 als bester und 4 als genügender Note ist damit nicht deckungsgleich. Wer umrechnet, behauptet eine Einstufung, welche die Anerkennungsstelle selbst vornehmen muss.Prozentwerte, Prüfungsbezeichnungen und Abschlussgrade bleiben im Original und werden erklärend eingeordnet – die Bewertung bleibt bei der zuständigen Stelle.
Aktenzeichen und Zahlen im Rechts-nach-links-Satz verrutschtPaschtu läuft von rechts nach links. Eingebettete Dossiernummern, Beträge und lateinische Namen kippen ohne saubere Bidi-Behandlung in die falsche Reihenfolge; Klammern und Bindestriche spiegeln. In einer Verfügung ist das eine falsche Referenz.Wir setzen nach dem Unicode-Bidi-Algorithmus, prüfen jede eingebettete Zahl und jede Referenz gegen das Original und liefern satzfertiges RTL-Layout.

Warum sichere Paschtukenntnisse allein diese Fehler nicht abfangen

Die meisten dieser Punkte überstehen jede Rechtschreibprüfung und jedes Korrekturlesen durch eine paschtunische Muttersprachlerin ohne Urkundenpraxis. Sie entstehen an der Nahtstelle zweier Verwaltungslogiken: In Afghanistan führen Passbüros, Einwohnermeldebehörden und Gerichte getrennte, nicht miteinander verknüpfte Register – ein Ausweis ohne Geburtsdatum trifft auf ein Schweizer Verfahren, das eines verlangt; ein Namenssystem ohne Nachnamen auf Formulare mit dem Feld „Familienname“. Genau dort setzt eine bestätigte Übersetzung mit Urkundenerfahrung an, abgesichert durch die Endkontrolle nach DIN EN ISO 17100.

Ein Geburtsdatum, das die Tazkira nie genannt hat, darf keine Übersetzung ergänzen.

Deshalb: Altersangabe wörtlich, Erläuterung im Übersetzervermerk – und Namen nach Ihrem Ausweisdokument.

Vereidigter Paschtu-Übersetzer

Beglaubigt für Schweizer Stellen – und warum es für afghanische Urkunden keine Apostille gibt

Für Vorlagen bei Schweizer Behörden, Gerichten und im Asylverfahren fertigt ein qualifizierter Paschtu-Übersetzer eine bestätigte Übersetzung (umgangssprachlich „beglaubigt“) mit Stempel, Unterschrift und Bestätigungsvermerk an. Die Schweiz kennt kein staatliches Vereidigungssystem für Übersetzer: Wer zeichnet, steht mit dem eigenen Namen für Richtigkeit und Vollständigkeit ein. Deshalb verlangen viele Zivilstands- und Migrationsämter sowie Gerichte zusätzlich, dass ein Notariat die Unterschrift des Übersetzers beglaubigt. Ob das in Ihrem Fall nötig ist, hängt von Kanton und Zielstelle ab – wir klären es vor dem Start, damit die Fassung nicht zweimal gefertigt werden muss. Diese beglaubigte Übersetzung afghanischer Urkunden betrifft die Übertragung, nicht die Echtheit der afghanischen Ausgangsurkunde. Das sind zwei verschiedene Fragen, und bei Afghanistan fallen sie auffällig auseinander.

Echtheitsnachweis: keine Apostille für Afghanistan

Der sonst übliche Weg über eine Apostille für ausländische Urkunden ist hier nicht vorgesehen: Afghanistan ist nicht Vertragsstaat des Haager Apostille-Übereinkommens (die Schweiz ist es seit 1973). Für afghanische Papiere greift die Apostille also nicht, und ob eine Urkunde ohne weiteren Nachweis als echt gilt, beurteilt die Schweizer Empfangsstelle im Einzelfall. Praktisch heisst das: Es entscheidet die Stelle, bei der Sie einreichen – anhand dessen, was sie vor sich hat. Eine vollständige, formtreue Übersetzung, die Siegel, Randvermerke und Unstimmigkeiten sichtbar macht, arbeitet für Sie; eine geglättete arbeitet gegen Sie. Weder Apostille noch Legalisation stellt ein Übersetzungsbüro aus; ausgestellt werden sie von der jeweils zuständigen Behörde. Stammt Ihr Papier aus Pakistan statt aus Afghanistan, gilt ein anderer Weg – welcher, klären wir vorab mit Ihrer Zielstelle.

Soll eine im Ausland geschlossene Ehe, eine Geburt oder eine Scheidung im Schweizer Personenstandsregister erscheinen, genügt die Übersetzung allein nicht: Ausländische Zivilstandsentscheidungen werden aufgrund einer Verfügung der kantonalen Aufsichtsbehörde eingetragen (Art. 32 IPRG); das Zivilstandsamt trägt sie erst danach ein. Für Sie folgt daraus, dass die Übersetzung die Urkundenart, die ausstellende Instanz und alle Datumsangaben so wiedergeben muss, dass die Aufsichtsbehörde beurteilen kann, worüber sie entscheidet.

Dokumente auf Paschtu übersetzen lassen

Drei typische Paschtu-Aufträge aus der Praxis.

Zweck und Zielstelle entscheiden über Form, Vermerke und Beglaubigung. Drei häufige Aufträge – von der Ausgangslage bis zum Ergebnis.

Asylverfahren · SEM

Tazkira → Deutsch fürs Staatssekretariat

Ausgangslage
Eine handschriftliche Tazkira soll im Asylverfahren vorgelegt werden. Sie nennt ein Alter statt eines Geburtsdatums, den Vater statt eines Nachnamens und einen Distrikt statt einer Stadt.
Ablauf
Ein qualifizierter Übersetzer überträgt die Tazkira urkundengetreu, hält Altersangabe, Vatersnamen und Verwaltungsebenen im Original und erläutert jede davon im Vermerk; die Namensschreibung folgt dem vorhandenen Ausweisdokument.
Ergebnis
Eine bestätigte Übersetzung ohne ergänzte Angaben, die das SEM dem bestehenden Dossier zuordnen kann.

Zivilstandsamt

Nikah Khat & Ledigkeitsnachweis → Deutsch

Ausgangslage
Für die Eheanerkennung verlangen Zivilstandsamt und kantonale Aufsichtsbehörde die Heiratsurkunde und einen Ledigkeitsnachweis auf Deutsch; das Heiratsdatum steht im afghanischen Sonnenkalender, und das Büchlein trägt zwei Daten.
Ablauf
Die Urkundenart wird benannt, beide Daten werden geführt und gregorianisch umgerechnet; Namen werden gegen Pass und Ausländerausweis gesetzt, Siegel und Randvermerke vollständig übersetzt.
Ergebnis
Unterlagen für Ledigkeitsnachweis und Eheanerkennung, die ohne Datums- oder Namensabweichung zum Dossier passen.

Gemeinde & Spital

Verfügung und Aufklärungsbogen Deutsch → Paschtu

Ausgangslage
Eine Gemeinde und ein Spital brauchen Verfügung, Vorladung und Einwilligungsbogen auf Paschtu – verständlich auch für Leserinnen und Leser ohne lange Schulbildung.
Ablauf
Ein muttersprachlicher Übersetzer setzt Schweizer Rechtsbegriffe mit erklärender Entsprechung statt mit Neuschöpfungen, hält die festgelegte Zielvarietät und liefert satzfertiges RTL-Layout mit geprüften Referenznummern.
Ergebnis
Texte, die ihre Adressaten tatsächlich erreichen – ohne erfundene Fachbegriffe und ohne verrutschte Nummern.

Preise für Paschtu-Übersetzungen

Was kostet eine Paschtu-Übersetzung?

Wir sichten Umfang, Dokumenttyp, Sprachrichtung und tatsächliche Urkundensprache und nennen einen verbindlichen Festpreis. Standard-Urkunden ab 89 CHF zum Pauschalpreis, umfangreiche Texte nach Normzeile – Beglaubigung auf Wunsch, PDF-Vorab und Postversand inklusive.

Verbindlicher Festpreis
ab CHF 1.09 / NormzeileStandard-Urkunden ab 89 CHF je Dokument
Preis vorab · keine unangekündigten Mehrkosten
Muttersprachliche Paschtu-Fachübersetzungenthalten
Prüfung der Urkundensprache (Paschtu oder Dari) vor dem Angebotenthalten
Namen und Daten nach Ihren Schweizer Dokumenten geführtenthalten
Beglaubigung durch qualifizierten Übersetzer auf Wunschenthalten
PDF-Vorab & Postversand des Originalsenthalten

Zur Orientierung ab CHF 1.09/Normzeile; den genauen Betrag nennen wir nach kurzer Sichtung – inkl. MwSt und Versand. Wie sich der Preis zusammensetzt →

Paschtu-Übersetzung anfragen

Paschtu-Dokumente & Texte

Welche Dokumente wir Paschtu–Deutsch übersetzen.

Der Schwerpunkt liegt auf Urkunden und Verfahrensunterlagen in beide Richtungen. Häufig aus dem Paschtu bzw. aus afghanischen Akten: تذکره (Tazkira, Identitätsausweis), نکاح خط (Nikah Khat, Heiratsurkunde), کارت تولد (Kart-i Tawalod, Geburtsurkunde), بکلوریا (Baccalauria, Schulabschluss), سند فراغت (Abschlusszeugnis) und د موټر چلولو جواز (Führerausweis).

Häufige Fragen

Paschtu-Übersetzung – häufige Fragen.

Meine Tazkira nennt kein Geburtsdatum, nur ein Alter. Was schreiben Sie hinein?

Genau das, was dort steht – wörtlich übertragen und im Übersetzervermerk erläutert. Ein Datum zu errechnen wäre eine Behauptung, die im Original nicht steht. Hat eine Schweizer Stelle bereits ein Datum gesetzt – häufig der 1. Januar –, machen wir kenntlich, dass es aus dem Dossier stammt und nicht aus der Urkunde.

Ist mein Dokument auf Paschtu oder auf Dari – und kostet die Klärung extra?

Nein, die Prüfung ist im Angebot enthalten. Afghanistan hat zwei Amtssprachen; im Verwaltungsalltag dominiert Dari, viele Tazkiras und Zeugnisse sind deshalb auf Dari ausgestellt, auch bei paschtunischen Familien. Wir bestimmen die tatsächliche Urkundensprache vor dem Angebot und setzen die passenden Übersetzer ein – Sie zahlen nicht zweimal, und der Bestätigungsvermerk nennt die richtige Ausgangssprache.

Wer übersetzt bei Ihnen ins Paschtu und aus dem Paschtu?

Muttersprachliche Paschtu-Übersetzer mit belegter Urkunden- oder Fachpraxis, unterstützt durch geprüfte Terminologie. Amtliche Unterlagen zeichnet ein qualifizierter Übersetzer mit Bestätigungsvermerk; auf Wunsch prüft eine zweite qualifizierte Person nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Brauche ich zusätzlich eine notarielle Beglaubigung?

Das hängt von Kanton und Zielstelle ab. Die Schweiz kennt kein staatliches Vereidigungssystem für Übersetzer; die bestätigte Übersetzung mit Stempel, Unterschrift und Bestätigungsvermerk ist die Fassung, die Schweizer Ämter und Gerichte als Nachweis entgegennehmen. Verlangt Ihre Stelle mehr, lässt ein Notariat die Unterschrift des Übersetzers beglaubigen. Sagen Sie uns die Zielstelle vor dem Start, dann muss die Fassung nicht zweimal gefertigt werden.

Brauche ich für afghanische Urkunden eine Apostille?

Für Afghanistan ist keine vorgesehen: Das Land ist nicht Vertragsstaat des Haager Apostille-Übereinkommens. Ob eine afghanische Urkunde ohne weiteren Nachweis als echt gilt, beurteilt die Schweizer Empfangsstelle im Einzelfall. Ausgestellt würde eine Apostille ohnehin nie vom Übersetzungsbüro, sondern von der zuständigen Behörde im Ausstellungsstaat; wir beraten zum Ablauf. Kommt Ihr Papier aus Pakistan, klären wir den Weg vorab mit Ihrer Zielstelle.

Welche Paschtu-Variante verwenden Sie bei Übersetzungen ins Paschtu?

Die, die zu Ihren Leserinnen und Lesern passt. Zwischen dem südlichen (Kandahari) und dem nördlichen (Peschawari) Paschtu gibt es Aussprache- und teils Schreibunterschiede, vor allem bei ښ und ږ. Für Verfügungen und Merkblätter stimmen wir die Variante vorab ab und halten sie über alle Dokumente eines Auftrags durch. Bei Übersetzungen aus dem Paschtu ins Deutsche spielt die Frage keine Rolle.

Was kostet eine Paschtu-Übersetzung?

Der Preis richtet sich nach Umfang, Dokumenttyp, Sprachrichtung und Frist. Nach kurzer Sichtung nennen wir einen verbindlichen Festpreis; Standard-Urkunden ab 89 CHF je Dokument, laufender Text zur Orientierung ab CHF 1.09 pro Normzeile – inklusive Beglaubigung auf Wunsch, PDF-Vorab und Postversand, inkl. MwSt.
Meine Tazkira hat gar kein Geburtsdatum, nur mein Alter bei der Ausstellung. In einer früheren Übersetzung stand plötzlich ein ausgerechnetes Datum, das nicht zu meinem Ausweis passte – und ich musste alles erklären. Hier steht die Altersangabe so, wie sie im Original steht, mit einer Anmerkung dazu.
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A. Stanikzai · Privatkunde, Asyl- und Anerkennungsunterlagen

Karriere beim FÜD

Paschtu-Übersetzer werden?

Unsere Paschtu-Übersetzungen fertigen muttersprachliche Fachübersetzer an, die neben der Sprache vor allem den Urkundenteil dieser Sprachrichtung beherrschen: die Zuordnung der Urkundensprache, weil viele afghanische Papiere auf Dari ausgestellt sind; die paschtu-eigenen Buchstaben in korrekter Unicode-Kodierung statt in ähnlich aussehenden persischen oder arabischen Ersatzformen; die Namensführung ohne Familiennamen im Abgleich mit Pass, Tazkira und Ausländerausweis; den Rechts-nach-links-Satz mit eingebetteten Referenznummern. Wer als Paschtu-Übersetzer für den FÜD arbeiten möchte, braucht deshalb mehr als Zweisprachigkeit: ein belegtes Fachgebiet – bei Paschtu sind das Urkunden- und Verfahrenstexte, Verwaltungs- und Sozialrecht oder medizinische Aufklärungstexte – und die Bereitschaft, amtliche Fassungen mit eigenem Bestätigungsvermerk zu zeichnen, dessen Unterschrift ein Notariat beglaubigt, wenn die Zielstelle das verlangt. Wir arbeiten fest angestellt und freiberuflich mit qualifizierten Paschtu-Übersetzerinnen und -Übersetzern zusammen; der Einstieg ist auch über ein Praktikum möglich.

Womit Sie arbeiten

Fachgebiete & Textsorten

Paschtu-Aufträge kommen in zwei Bündeln. Aus dem Paschtu und aus afghanischen Akten: Identitäts- und Zivilstandsdokumente, Bescheinigungen und Schreiben als Beweismittel, Post von Gerichten und Migrationsämtern, Schul- und Hochschulnachweise für Anerkennungsstellen – der grössere Teil verlässt das Haus mit Stempel und Bestätigungsvermerk. In die Gegenrichtung, ins Paschtu: Verfügungen und Vorladungen, Merk- und Informationsblätter von Gemeinden, Schul- und Betreuungsunterlagen, Einwilligungs- und Aufklärungstexte aus Spitälern – satzfertig gesetzt, nicht nur übersetzt. Werbe- und Marketingtexte sind die Ausnahme; gearbeitet wird an Verfahrensunterlagen. Beide Richtungen verlangen denselben Zugriff: das Original abbilden statt es zu deuten – und im Übersetzervermerk sagen, was darin steht und was nicht.

Berufsrealität

Was der Beruf tatsächlich verlangt

Zuerst eine Entscheidung, für die Sprachgefühl nicht reicht: Ist das Papier auf Paschtu ausgestellt, auf Dari oder – bei Familien aus dem Nordwesten Pakistans – auf Urdu oder Englisch? Danach Formtreue an schwierigen Vorlagen: handschriftliche Einträge, Scans wechselnder Qualität, je nach Provinz und Ausstellungsjahr abweichende Urkundenformate, fehlende Angaben. Eine Lücke muss als Lücke stehen bleiben und im Vermerk erklärt werden, denn der Bestätigungsvermerk sagt aus, dass die Übertragung richtig und vollständig ist – eine geglättete Fassung passt nicht dazu. Dazu kommt Verantwortung ohne staatliches Vorprüfverfahren: Wer zeichnet, steht mit dem eigenen Namen ein, und ob zusätzlich ein Notariat die Unterschrift beglaubigt, richtet sich nach Kanton und Zielstelle. In der Gegenrichtung entscheidet die Leserschaft über das Register: Verfügungen und Aufklärungsbögen erreichen Menschen mit sehr unterschiedlicher Schulbildung, Schweizer Rechtsbegriffe werden erklärt statt neu erfunden, und die vorab abgestimmte Zielvarietät gilt für alle Dokumente eines Auftrags. Schliesslich Fristen im laufenden Verfahren und Vertraulichkeit: Die Inhalte sind persönlich und oft belastend, und sie gehören nicht in frei zugängliche Online-Werkzeuge. Wir arbeiten dafür mit festen Ansprechpartnern, verbindlichen Lieferterminen und gepflegter Terminologie.

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