Birmanisch Übersetzer – Übersetzungsbüro für birmanische Fachübersetzungen und beglaubigte Übersetzung Birmanisch Deutsch

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Übersetzer Birmanisch–Deutsch für Asylakte, Eheschließung und Abschluss

Geburts- und Heiratsurkunden, Identitätspapiere und Zeugnisse aus Myanmar übersetzt der FÜD für die Vorlage beim Zivilstandsamt, beim kantonalen Migrationsamt und beim Staatssekretariat für Migration (SEM) ins Deutsche – Deutsch ⇄ Birmanisch ebenso in die Gegenrichtung. Weil das Birmanische keinen verbindlichen Romanisierungsstandard kennt, legen wir Ihre Namensschreibweise einmal fest und führen sie gegen Pass und Vorurkunden durch alle Unterlagen; Jahreszahlen der Myanmar-Ära werden umgerechnet statt übernommen. Amtliche Dokumente zeichnet ein qualifizierter Birmanisch-Übersetzer als bestätigte Übersetzung mit Bestätigungsvermerk, Stempel und Unterschrift; verlangt die Zielstelle mehr, beglaubigt ein Notariat seine Unterschrift. Urkunden ab 89 CHF, Fliesstext ab CHF 1.09/Normzeile.

  • 24-h-Expressnach Machbarkeit
  • Original per PostPDF vorab
  • Antwort in 60 Minan Werktagen
  • 4,7 · Trustpilot

Muttersprachliche Birmanisch-Fachübersetzer · Namensumschrift gegen Pass und Vorurkunden geführt · notariell beglaubigt auf Wunsch

DIN EN ISO 17100zertifiziert · Reg.-Nr. 7U517
Myanmar-Schrift Unicodekein Zawgyi-Zeichensalat im Satz
Preis vorabFestpreis, transparent kalkuliert
VertraulichDSGVO-konform · NDA möglich

Übersetzung Birmanisch–Deutsch

Was übersetzt der FÜD zwischen Deutsch und Birmanisch?

Der FÜD übersetzt Urkunden, Identitäts- und Registerdokumente, Zeugnisse und Fachtexte zwischen Deutsch und Birmanisch – für Privatpersonen, Behörden und Unternehmen. Den grössten Teil machen Papiere aus, die in der Schweiz vorgelegt werden müssen: Geburts- und Heiratsurkunde, National Registration Card, das Haushaltsregister (Household List), Schul- und Hochschulzeugnisse. Dazu kommen Verträge, Projektunterlagen und Korrespondenz für die Gegenrichtung.

Welcher muttersprachliche Birmanisch-Fachübersetzer eingesetzt wird, entscheiden Dokumenttyp, empfangende Stelle und Sprachrichtung: Birmanisch–Deutsch für Zivilstandsamt, kantonales Migrationsamt, SEM und Gerichte, Deutsch–Birmanisch für Adressaten in Myanmar und für Unterlagen, die Ihre Angehörigen dort verstehen müssen.

Übersetzungsbüro Birmanisch

Birmanisch übersetzen lassen: passend zu Ihrem Verfahren, nicht von der Stange.

Deutsch ⇄ Birmanisch bündelt sehr verschiedene Anliegen – vom Asylverfahren bis zum Liefervertrag. Wählen Sie den Fall, der Ihrem am nächsten kommt: Wir ordnen einen muttersprachlichen Birmanisch-Fachübersetzer zu, klären vorab, welche Stelle die Unterlagen prüft, und legen die Namensschreibweise fest, bevor übersetzt wird.

Sie sind aus Myanmar geflohen und brauchen Ihre Papiere auf Deutsch

Im Asyl- und Aufenthaltsverfahren zählt vor allem eines: dass Ihr Name in Befragungsprotokoll, Ausweisdokument, Urkunde und Übersetzung identisch geschrieben ist. Weil birmanische Namen keinen Familiennamen haben und höfliche Anreden wie U oder Daw leicht als Vorname verbucht werden, entstehen sonst zwei Personen aus einer. Wir legen eine Schreibweise fest, dokumentieren sie und halten sie über alle Folgeaufträge durch.

Häufig: Aufenthaltspapiere für das kantonale Migrationsamt und Birmanisch-Dolmetscher für Behördentermine.

Sie heiraten in der Schweiz und das Zivilstandsamt verlangt Nachweise aus Myanmar

Myanmar stellt kein Ehefähigkeitszeugnis aus, das Schweizer Zivilstandsämter verwenden können; im Ehevorbereitungsverfahren zählen deshalb Geburtsurkunde, Zivilstandsnachweis und Belege über frühere Ehen – vollständig übersetzt, inklusive Stempeln und Randvermerken. Lässt sich eine Urkunde trotz ernsthafter Bemühungen nicht beschaffen und ist die Angabe unbestritten, kann die kantonale Aufsichtsbehörde nach Art. 41 ZGB stattdessen eine Erklärung vor der Zivilstandsbeamtin zulassen.

Häufig: myanmarische Geburtsurkunde fürs Zivilstandsamt und Zivilstandsnachweis aus Myanmar.

Sie wollen einen Abschluss oder Beruf aus Myanmar anerkennen lassen

Für die Diplombewertung durch swissuniversities (Swiss ENIC) und für die berufsrechtliche Anerkennung über die vom SBFI bezeichnete Stelle müssen Abschlusszeugnis, Notenübersicht und Studienbescheinigung in vollem Umfang vorliegen. Titel, Notenskala und der Name der ausstellenden Hochschule bleiben dabei im Original und werden erläutert – myanmarische Prozentwerte lassen sich nicht in die Schweizer Skala mit der 6 als bester Note übersetzen, ohne den Abschluss zu verzerren.

Häufig: Zeugnis aus Myanmar bewerten lassen und Anerkennung von Gesundheits- und Pflegeberufen.

Sie arbeiten mit Myanmar – Projekt, NGO oder Handel

Verträge, Ausschreibungen, Projekt- und Compliance-Unterlagen für Myanmar wandern durch Prüfungen, in denen jede Firmierung, jedes Amt und jede Beteiligung nachvollziehbar bleiben muss. Wer Firmierungen oder Behördenbezeichnungen frei „eindeutscht“, macht die Gegenprüfung unmöglich. Wir lassen Rechtsformen, Registerangaben und Behördennamen im Original stehen und erläutern sie; auf Schweizer Seite bleiben die Begriffe des Obligationenrechts und der Handelsregistereintrag massgeblich.

Häufig: Verträge mit Partnern in Myanmar und Geschäftsunterlagen für den Myanmar-Markt.

Schrift & Namen

Wie werden Myanmar-Schrift, Namen und Jahreszahlen in der Übersetzung behandelt?

Myanmar-Schrift, Namen und Jahreszahlen werden nach drei festen Arbeitsregeln behandelt, die vor der Übersetzung feststehen. Erstens Kodierung: Es wird ausschliesslich Unicode gesetzt (Codeblock U+1000 ff.), Altbestände in der verbreiteten Zawgyi-Belegung werden vor der Bearbeitung konvertiert, nicht abgetippt. Zweitens Namen: Eine Umschrift wird gewählt – das amtliche MLC-System oder die im Pass bereits verwendete Schreibweise – und dann unverändert durch alle Dokumente geführt; Anreden wie U, Daw, Ko, Ma oder Maung werden als Anrede kenntlich gemacht, nicht als Namensbestandteil. Drittens Datum: Jahreszahlen der Myanmar-Ära werden umgerechnet, indem 638 Jahre addiert werden (ME 1385 = 2023/2024 n. Chr.); die Ausgangsangabe bleibt im Klammerzusatz sichtbar. Woran diese drei Punkte in der Praxis scheitern, steht in der Fallstricke-Tabelle.

Für amtliche Vorlagen zeichnet ein qualifizierter Übersetzer die bestätigte Fassung; ob zusätzlich eine Notariatsbeglaubigung oder ein anderer Echtheitsnachweis verlangt wird, klären wir vorab – ausgestellt wird er von der zuständigen Stelle, nicht vom Übersetzungsbüro.

Birmanische Fachübersetzungen

Fehler, die nur ein Birmanisch-Fachübersetzer erkennt.

Birmanisch bringt eine ungewöhnliche Kombination mit: keine Wortzwischenräume, eine gestapelte Schrift mit zwei konkurrierenden Zeichenbelegungen, keine verbindliche Umschrift, eigene Ziffern und eine eigene Jahreszählung. Diese neun Fallstricke sind DE ⇄ MY-spezifisch und in der Aktenpraxis belegbar.

Typische Fallstricke bei der Birmanisch-Übersetzung Deutsch–Birmanisch und ihre fachliche Lösung
FallstrickWarum es schiefgehtWie der FÜD es löst
Zawgyi statt UnicodeMyanmar-Texte zirkulieren bis heute in zwei Zeichenbelegungen: dem Standard Unicode und dem älteren Zawgyi, das dieselben Codepunkte anders belegt. Eine in Zawgyi erstellte Datei erscheint in Unicode-Umgebung als Zeichensalat – Namen und Ortsangaben werden dabei still verfälscht.Ausgangsdateien werden auf ihre Belegung geprüft und vor der Bearbeitung nach Unicode konvertiert; geliefert wird ausschliesslich Unicode-konform, mit geprüften Font-Fallbacks.
Keine WortzwischenräumeBirmanisch trennt Wörter nicht durch Leerzeichen; Abstände markieren allenfalls Satzteile. Software, die an Leerzeichen segmentiert oder umbricht, zerschneidet Silbenblöcke und erzeugt Wörter, die es nicht gibt.Muttersprachliche Segmentierung nach Bedeutung, geprüfte Zeilenumbrüche – der gesetzte Text bleibt lesbar und inhaltlich unverändert.
Keine verbindliche Umschrift (MLC vs. Gebrauchsform)Für die Romanisierung stehen das amtliche MLC-System und historisch gewachsene Schreibungen nebeneinander – Yangon/Rangoon, Bagan/Pagan. Wer je Dokument neu entscheidet, produziert für dieselbe Person zwei Schreibweisen, und die Akte passt nicht mehr zusammen.Eine Umschrift wird festgelegt, mit Pass und bereits vorliegenden Vorurkunden abgeglichen und in einer Terminologiedatei für alle Folgeaufträge gehalten.
Höflichkeitspräfix als Vorname geführtU, Daw, Ko, Ma und Maung sind Anreden nach Alter und Geschlecht, keine Namen; birmanische Namen kennen keinen Familiennamen und keine Vor-/Nachnamen-Trennung. „Daw“ ins Vornamensfeld zu schreiben, erzeugt im Register eine andere Person.Anreden werden als solche gekennzeichnet, der Name als Einheit übertragen und die Feldzuordnung dem Schweizer Formular so erläutert, dass die Stelle sie nachvollziehen kann.
Myanmar-Ziffern ၀၁၂၃ unverändert übernommenIn Daten, Beträgen, Registernummern und Aktenzeichen stehen häufig Myanmar-Ziffern (=0, =1, =2). Bleiben sie stehen, ist die Zahl für die Schweizer Stelle nicht prüfbar; werden sie geraten, stimmt das Aktenzeichen nicht mehr.Ziffern, Beträge und Nummern werden in arabische Ziffern übertragen und Zeichen für Zeichen gegen das Original abgeglichen.
Myanmar-Ära als christliches Jahr gelesenUrkunden datieren teils nach der Myanmar-Ära, die rund 638 Jahre hinter der christlichen Zeitrechnung liegt. Wird „1385“ als Jahreszahl übernommen, entsteht ein Geburtsdatum im Mittelalter; das Jahr wechselt zudem im April, nicht im Januar.Es wird umgerechnet, indem 638 addiert werden, das Umschlagsdatum wird berücksichtigt und die Ausgangsangabe bleibt in Klammern nachvollziehbar.
NRC-Nummer „übersetzt“ statt übertragenDie National Registration Card trägt eine zusammengesetzte Nummer aus Regionsziffer, einem Township-Kürzel in birmanischer Schrift, einem Kategoriebuchstaben und einer sechsstelligen Seriennummer. Wer das Township-Kürzel romanisiert oder den Kategoriebuchstaben weglässt, macht die Nummer für die Behörde unauffindbar.Die Nummer wird zeichengetreu wiedergegeben, das Township-Kürzel in der Originalschrift belassen und in einer Anmerkung erläutert – nicht in eine deutschsprachige Lesart überführt.
Kategoriebuchstabe als Staatsangehörigkeit gedeutetDas myanmarische Staatsangehörigkeitsgesetz von 1982 kennt drei Klassen – Vollbürger, assoziierte und eingebürgerte Staatsangehörige –, die sich im Kategoriebuchstaben der NRC niederschlagen. Auch das Haushaltsregister führt eigene Zeilen für Volkszugehörigkeit, Religion und Staatsangehörigkeitsklasse. Wird das zu „Staatsangehörigkeit: myanmarisch“ verkürzt, verschwindet eine für das Verfahren erhebliche Angabe.Die Felder werden einzeln und benannt übertragen – Volkszugehörigkeit, Religion und Staatsangehörigkeitsklasse getrennt, ohne Zusammenfassung und ohne Wertung.
Birmanisch angenommen, wo eine andere Sprache Myanmars vorliegtBirmanisch ist die Amtssprache, aber nicht die einzige Sprache des Landes: Urkunden, Befragungen und Atteste können auf Rakhine, Chin, Kachin, Karen, Mon oder Shan beruhen, und viele Menschen aus Myanmar sprechen Birmanisch nur als Zweitsprache. Ein falsch angesetzter Sprachauftrag kostet einen Termin und eine Frist.Vor der Zuordnung wird geklärt, in welcher Sprache das Dokument tatsächlich abgefasst ist und welche Sprache die Person sicher beherrscht; anschliessend wird der passende Übersetzer oder Dolmetscher eingesetzt.

Warum sichere Birmanischkenntnisse allein diese Fehler nicht abfangen

Keiner dieser Fehler ist ein Grammatik- oder Tippfehler – die meisten überstehen jede automatische Prüfung, und bei haftungsrelevanten oder amtlichen Texten ist eine Übersetzung ohne fachliche Prüfung deshalb nicht abgesichert. Sie entstehen an der Nahtstelle von Zeichenkodierung, Umschrift, Registerlogik und Kalender und fallen erst beim Empfänger auf: beim Zivilstandsamt, beim SEM, beim kantonalen Migrationsamt oder bei der Diplombewertung. Genau dort setzt muttersprachliche Fachübersetzung mit Sachgebiet an.

Eine Anrede ist kein Vorname – und eine NRC-Nummer kein Fliesstext.

Deshalb: Umschrift vorab festlegen, Nummern zeichengetreu übertragen, Registerfelder einzeln benennen.

Vereidigter Birmanisch-Übersetzer

Braucht eine Urkunde aus Myanmar eine Apostille?

Nein – für Urkunden aus Myanmar gibt es keine Apostille: Myanmar gehört nach der Statustabelle der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht (HCCH) nicht zu den Vertragsstaaten des Apostille-Übereinkommens. Bleibt der zweite übliche Weg, die Legalisation durch die myanmarische Aussenbehörde und anschliessend durch die für Myanmar zuständige Schweizer Vertretung – ein Weg, der wegen der Lage vor Ort nicht in jedem Fall offensteht. Über die Urkunde entscheidet deshalb regelmässig die Schweizer Stelle selbst: Ob eine myanmarische Zivilstandsurkunde hier ins Personenstandsregister eingetragen werden kann, verfügt die kantonale Aufsichtsbehörde im Zivilstandswesen (Art. 32 IPRG), und sie kann dafür eine vertiefte Urkundenprüfung anordnen.

Was das für Ihre Unterlagen praktisch bedeutet

Die Schweizer Stelle entscheidet über Ihre Urkunde also nicht anhand eines Beglaubigungsstempels aus Myanmar, sondern anhand des Dokuments selbst – und bildet sich ihr Urteil auf Grundlage der Übersetzung. Deshalb muss die bestätigte Fassung deckungsgleich sein: jedes Feld, jeder Stempel, jeder Randvermerk, jede Registernummer. Im Ehevorbereitungsverfahren kommt hinzu, dass Verlobte ohne Schweizer Bürgerrecht ihren rechtmässigen Aufenthalt nachweisen (Art. 98 Abs. 4 ZGB), sodass Aufenthaltspapier und Urkunde dieselbe Namensschreibweise tragen müssen. Der FÜD stellt weder Apostille noch Legalisation aus; wir liefern die anerkennungsfähige Übersetzung, benennen die zuständige Stelle und gehen die Unterlagenliste mit Ihnen durch. Die Schweiz kennt kein staatliches Vereidigungssystem für Übersetzer: Wer zeichnet, steht mit dem eigenen Namen für Richtigkeit und Vollständigkeit ein, und verlangt die Zielstelle mehr, beglaubigt ein Notariat die Unterschrift. Gearbeitet wird nach DIN EN ISO 17100-Prozess mit muttersprachlicher Revision im Vier-Augen-Prinzip.

Birmanische Dokumente übersetzen lassen

Drei typische Birmanisch-Übersetzungen: Asylakte, Eheschliessung, Abschluss.

Verfahren, empfangende Stelle und Sprachrichtung entscheiden über Umschrift, Vollständigkeitstiefe und Beglaubigungsform. Drei häufige Aufträge – von der Ausgangslage bis zum Ergebnis.

Asyl & Aufenthalt

Identitäts- und Registerdokumente Birmanisch → Deutsch

Ausgangslage
Für das Verfahren liegen National Registration Card, Haushaltsregister und eine Geburtsbescheinigung vor – in drei leicht abweichenden Namensschreibweisen und teils in Zawgyi-Kodierung.
Ablauf
Die Dateien werden nach Unicode konvertiert, eine Umschrift wird festgelegt und dokumentiert, Anreden als Anrede gekennzeichnet, Registerfelder einzeln benannt, Nummern zeichengetreu übertragen.
Ergebnis
Eine bestätigte Fassung mit einer einzigen Namensschreibweise, in der Abweichungen zwischen den Originalen sichtbar erläutert statt stillschweigend geglättet sind.

Zivilstandsamt

Eheunterlagen für das Vorbereitungsverfahren

Ausgangslage
Ein Paar will in der Schweiz heiraten; das Zivilstandsamt eröffnet das Ehevorbereitungsverfahren und fordert die myanmarischen Nachweise samt Aufenthaltsnachweis an.
Ablauf
Geburtsurkunde, Zivilstandsnachweis und der Beleg über eine frühere Ehe oder deren Auflösung werden vollständig übersetzt – mit Stempeln, Unterschriftszeilen und Randvermerken, weil die Aufsichtsbehörde genau daran prüft.
Ergebnis
Ein Unterlagensatz, der die Verfügung der kantonalen Aufsichtsbehörde trägt, statt an einer fehlenden Zeile zu scheitern.

Anerkennung

Abschlusszeugnis und Notenübersicht Birmanisch → Deutsch

Ausgangslage
Eine Fachkraft aus Myanmar möchte ihren Hochschulabschluss bewerten lassen; vorliegen ein Abschlusszeugnis, eine Notenübersicht und eine Studienbescheinigung der Universität.
Ablauf
Hochschulname, Studiengangsbezeichnung, Titel und Notenskala bleiben im Original und werden erläutert; Studienjahre werden auf die christliche Zeitrechnung umgerechnet und der Name mit dem Pass abgeglichen.
Ergebnis
Eine prüffähige Übersetzung, die Rang und Umfang des Abschlusses nachvollziehbar abbildet, ohne ein Schweizer Äquivalent zu behaupten.

Preise für Birmanisch-Übersetzungen

Was kostet eine Birmanisch-Übersetzung?

Wir sichten Umfang, Dokumenttyp, Fachgebiet und Sprachrichtung und nennen einen verbindlichen Festpreis. Standard-Urkunden meist zum Pauschalpreis, umfangreiche Texte nach Normzeile – Beglaubigung auf Wunsch, PDF-Vorab und Postversand inklusive.

Verbindlicher Festpreis
ab CHF 1.09 / NormzeileStandard-Urkunden ab 89 CHF je Dokument
Preis vorab · keine unangekündigten Mehrkosten
Muttersprachliche Birmanisch-Fachübersetzungenthalten
Namens-Umschrift festgelegt und gegen Pass und Vorurkunden geführtenthalten
Unicode-konformer Satz der Myanmar-Schrift, Zawgyi-Konvertierungenthalten
Bestätigungsvermerk eines qualifizierten Übersetzers auf Wunschenthalten
PDF-Vorab & Postversand des Originalsenthalten
Muttersprachliche Revision & Endkontrolleenthalten

Zur Orientierung ab CHF 1.09/Normzeile, inklusive MwSt und Versand; den genauen Betrag nennen wir nach kurzer Sichtung. Wie sich der Preis zusammensetzt →

Birmanisch-Übersetzung anfragen

Birmanische Dokumente & Texte

Dokumente aus Myanmar übersetzen lassen.

Wir übersetzen Birmanisch – Deutsch und Deutsch – Birmanisch – von der beglaubigten Urkunde bis zum Fachtext. Häufig aus dem Birmanischen: မွေးစာရင်း (Geburtsbescheinigung), ဘွဲ့လက်မှတ် (Abschlusszeugnis), ယာဉ်မောင်းလိုင်စင် (Führerausweis) sowie die National Registration Card und das Haushaltsregister (Household List).

Häufige Fragen

Birmanisch-Übersetzung – häufige Fragen.

Wer übersetzt bei Ihnen ins Birmanische und aus dem Birmanischen?

Muttersprachliche Birmanisch-Fachübersetzer mit Sachgebiet, unterstützt durch eine geprüfte Terminologie- und Umschriftdatei. So stimmen Fachinhalt, Schrift und Register in beide Richtungen; nach ISO-Prozess prüft eine zweite qualifizierte Person.

Bieten Sie beglaubigte Birmanisch-Übersetzungen an?

Ja. Für Urkunden, Zeugnisse und amtliche Dokumente – auch im Asyl- und Aufenthaltsverfahren – fertigt ein qualifizierter Übersetzer eine Birmanisch-Übersetzung mit Bestätigungsvermerk, Stempel und Unterschrift an. Verlangt die Zielstelle mehr, beglaubigt ein Notariat die Unterschrift des Übersetzers; ein staatliches Vereidigungssystem kennt die Schweiz nicht.

Was kostet eine Birmanisch-Übersetzung?

Der Preis richtet sich nach Umfang, Dokumenttyp, Richtung und Frist. Nach kurzer Sichtung nennen wir einen verbindlichen Festpreis; Standard-Urkunden ab 89 CHF je Dokument, Fliesstext ab CHF 1.09 pro Normzeile.

Wie wird mein birmanischer Name in lateinischer Schrift geschrieben?

So, wie er in Ihrem Pass oder in bereits anerkannten Vorurkunden steht – und danach unverändert in allen weiteren Übersetzungen. Existiert noch keine Schreibweise, schlagen wir eine vor und halten sie fest. Anreden wie U, Daw, Ko oder Ma werden als Anrede gekennzeichnet, nicht als Vorname übernommen.

Brauche ich für Urkunden aus Myanmar eine Apostille?

Nein. Myanmar ist kein Vertragsstaat des Apostille-Übereinkommens; in Betracht kommt nur eine Legalisation, die nicht in jedem Fall offensteht. Über die Eintragung einer myanmarischen Zivilstandsurkunde verfügt die kantonale Aufsichtsbehörde. Wir stellen weder Apostille noch Legalisation aus, liefern aber die Übersetzung, an der diese Prüfung ansetzt.

Mein Dokument stammt aus Myanmar, ist aber nicht auf Birmanisch – was nun?

Schicken Sie es uns unverbindlich zur Sichtung. Wir stellen fest, ob Rakhine, Chin, Kachin, Karen, Mon oder Shan vorliegt, und setzen den passenden Übersetzer an – oder für Termine den passenden Dolmetscher. Wichtig ist ausserdem, welche Sprache Sie selbst sicher beherrschen; danach richtet sich die Besetzung, nicht nach dem Herkunftsland.

Warum brauche ich für Deutsch–Birmanisch einen muttersprachlichen Fachübersetzer?

Weil die kritischen Fehler ausserhalb der Grammatik liegen: zwei konkurrierende Zeichenbelegungen, fehlende Wortgrenzen, keine verbindliche Umschrift, eigene Ziffern, eine eigene Jahreszählung und Registerfelder, die es im Schweizer Formular nicht gibt. Wer das übersieht, datiert falsch, verwechselt eine Anrede mit einem Vornamen oder macht eine Registernummer unauffindbar – ein Muttersprachler mit Sachgebiet erkennt und vermeidet das.
Unsere Unterlagen aus Myanmar lagen in drei verschiedenen Namensschreibweisen vor, eine Datei war nicht einmal lesbar. Der FÜD hat die Schreibweise mit uns festgelegt, die Datei konvertiert und im Anschreiben erklärt, warum die Originale voneinander abweichen. Das Zivilstandsamt konnte damit arbeiten.
★★★★★

M. Thura · Privatkunde, Ehevorbereitungsverfahren

Karriere beim FÜD

Birmanisch-Übersetzer werden?

Unsere Birmanisch-Übersetzungen werden von muttersprachlichen Fachübersetzerinnen und Fachübersetzern ausgeführt, die neben der Sprache vor allem drei Dinge sicher beherrschen: den Unicode-Satz der Myanmar-Schrift samt Konvertierung älterer Zawgyi-Dateien, den Aufbau myanmarischer Personenstands- und Registerdokumente – National Registration Card, Haushaltsregister, Township-Bescheinigungen – und die Formularsprache Schweizer Zivilstands- und Migrationsämter sowie der Anerkennungsstellen. Wer als Birmanisch-Übersetzer für den FÜD arbeiten möchte, muss deshalb nicht nur übersetzen, sondern Registerfelder lesen, Umschriften diszipliniert durchhalten und Abweichungen zwischen Dokumenten benennen können statt sie zu glätten. Für bestätigte Übersetzungen kommt hinzu, dass die Schweiz keine staatliche Vereidigung kennt: Wer zeichnet, haftet mit dem eigenen Namen, und häufig beglaubigt zusätzlich ein Notariat seine Unterschrift; der Einstieg ist auch über ein Praktikum möglich.

Womit Sie arbeiten

Reale Auftragstypen

Der Auftragsbestand ist stark urkundenlastig: Personenstands- und Identitätsdokumente, Unterlagen für Ehevorbereitungs- und Aufenthaltsverfahren, Zeugnisse und Notenübersichten für die Anerkennung, ärztliche Atteste. Dazu kommen Projekt- und Vertragsunterlagen für die Gegenrichtung sowie Dolmetscheinsätze bei Behörden- und Gerichtsterminen. Typisch sind kleine, aber heikle Textmengen, bei denen Vollständigkeit, Zeichentreue und eine über Jahre durchgehaltene Namensschreibweise mehr zählen als Umfang.

Berufsrealität

Wie die Arbeit tatsächlich läuft

Birmanisch ist in der Schweiz eine seltene Sprachrichtung: Aufträge kommen unregelmässig und oft mit kurzer Frist, weil sie an Behördenterminen und Fristen hängen. Dafür sind sie wiederkehrend – wer eine Akte einmal übersetzt hat, bearbeitet meist auch die Folgeunterlagen derselben Familie und muss die einmal gewählte Umschrift Jahre später noch reproduzieren können. Wir arbeiten mit Birmanisch-Übersetzerinnen und -Übersetzern fest angestellt wie freiberuflich zusammen, mit fester Ansprechperson, klarer Auftragsbeschreibung und vereinbarten Zahlungszielen.

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